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Stadt der Menschenrechte

Entstehung des MigrantInnenbeirates

(vormals Ausländerbeirat)

Vorbereitung und Einrichtung

1992 Seit 1992 wurde die Idee zur Einrichtung einer Interessensvertretung für die in Graz lebenden ZuwanderInnen intensiv diskutiert.
1993 Konkrete Vorstellungen über den Ausländerbeirat als Instrumentarium dazu sind Anfang 1993 im "Multikulturellen Arbeitskreis" entstanden. Der "Multikulturelle Arbeitskreis" wurde auf Initiative von Kulturstadtrat Helmut Strobl als Beratungsgremium im Kulturbereich gegründet. An diesem (organisatorisch offenen) Arbeitskreis nahmen interessierte MigrantInnen und VertreterInnen der ausländischen Vereine sowie Betreuungsein-
richtungen teil.

Um das Projekt "Ausländerbeirat" in Graz zu realisieren, wurde eine Vorbereitungsgruppe aus ZuwanderInnen gegründet, die in Zusammenarbeit mit den Betreuungseinrichtungen in Graz ehrenamtlich die Konzeption und die Vorbereitungs-
arbeit übernahm.
1995  Nach Gesprächen der Vorbereitungsgruppe mit den Gemeindepolitikern hat der Grazer Gemeinderat am 06.07.1995 die Einrichtung des Ausländerbeirates durch einen Grundsatzbeschluss mit den Stimmen aller im Gemeinderat vertretenen Parteien (mit Ausnahme der FPÖ) beschlossen.
(Der Ausländerbeirat stellt jedem Interessierten auf Wunsch gerne den Grundsatzbeschluss des Grazer Gemeinderates über die Einrichtung des Ausländerbeirates und seine Abänderungen zur Verfügung.)

Wahl zum Ausländerbeirat der Stadt Graz am 26. und 27. November 1995.

Mit diesem Grundsatzbeschluss hat Graz als erste Stadt Österreichs in der Frage der Einbindung der ZuwanderInnen am kommunalen Geschehen eine Vorreiterrolle übernommen.
1996 Im Jänner 1996 hat der Ausländerbeirat seine Tätigkeit aufgenommen.

 

 
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