
Dass Graz eine Sport-Stadt ist und besonders die Erhaltung von Institutionen, die sich um sportliche Aktivitäten von Damen und jungen Menschen bemühen, unterstützt, wurde einmal mehr in der heutigen Stadtsenatssitzung deutlich.
Vereine wie der "GAK Kangaroos"-Basketballclub, Wasserballverein Graz, Union Wirtschaftskammer Graz, Union Sport Aktiv Graz, "Dirty Sox"-Baseball oder der 1. Grazer American Football Club "Giants" zeigen besonders großes Engagement im Bereich des Damen- und Jugendsports. Ein Ansuchen auf Bewilligung von Subventionen für diese Sportinstitutionen in Gesamthöhe von 42.810 Euro wurde deshalb von der Grazer Stadtregierung heute einstimmig beschlossen.
Einig war man sich auch über die Förderungsnotwendigkeit zweier sozialer Einrichtungen der Stadt – nämlich die Notschlafstelle „Arche 38“ und „Ressi-Dorf“. Entsprechend dem zwischen Caritas und Sozialamt erarbeiteten Konzept ist die Einrichtung „Arche 38“ auf die Unterbringung und Betreuung obdachloser erwachsener Männer ausgerichtet. Ebenfalls unter einem Dach befindet sich die „Kontaktstelle“, eine Anlaufstelle und ambulante Betreuung, sowie das „Betreute Wohnen“. Letzteres bietet bis zu 15 Männern eine Wohnversorgung mit intensivem Betreuungsangebot sowie Nachbetreuungs-Option. Die Notschlafstelle bietet 30 Männern ein „Ruhekissen“ für die Nacht. Im „Ressi-Dorf – das Dorf vor der Straße“ in der Herrgottwiesgasse 67 werden für maximal 20 BewohnerInnen drei wesentliche Funktionen erfüllt: Notschlafstelle, Tagesstätte und Zustelladresse für Personen, die sich nachweislich im Ressi-Dorf aufhalten. „Arche 38“ sowie das „Ressi-Dorf“ werden per einstimmigen Beschluss mit 161.440 Euro beziehungsweise 124.300 Euro in diesem Jahr unterstützt.
Ein Herz für herrenlose Tiere stellte die Stadt Graz heute mit der Bereitstellung von Förderungsmitteln für den Verein Aktiver Tierschutz Steiermark, Tierheim Arche Noah, sowie Landestierschutzverein für Steiermark, Tierheim Grabenstraße, erneut unter Beweis. Insgesamt wurden Fördergelder von knapp 200.000 Euro für 2005 bewilligt, die quartalsweise zur Auszahlung kommen werden. Die zuständige Stadträtin Wilfriede Monogioudis legt dabei auf die rasche Beseitigung „unzumutbarer“ Zustände in den Tierheimen Wert legt.