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Auszeichnungen

2010: Schloss Eggenberg ist Weltkulturerbe

Auf der 34. Jahrestagung in Brasilia hat das zuständige UNESCO-Komitee am 1. August 2010 die Erweiterung der Grazer Welterbezone um Schloss Eggenberg beschlossen. Damit wurden die jahrelangen Bemühungen von Stadt Graz, insbesondere der Stadtbaudirektion, und Land Steiermark von Erfolg gekrönt. Die erweiterte Grazer Welterbestätte wird wie bisher unter den UNESCO-Kriterien (ii) und (iv) gelistet, mit folgender Begründung: "Historischer Stadtkern und Schloss sind das Spiegelbild einer Jahrhunderte langen Verbindung von künstlerischen und architektonischen Bewegungen, die ihren Ursprung im deutschen und mediterranen Raum und am Balkan fanden. Die bedeutendsten Künstler und Architekten haben der Welterbestätte ihren Stempel aufgedrückt und so eine brillante Synthese geschaffen. Die Stadt Graz und Schloss Eggenberg bilden das außergewöhnliche Beispiel einer harmonischen Integration der architektonischen Stile aufeinander folgender Epochen. Erscheinungsbild von Stadt und Schloss lassen deren gemeinsame historische und kulturelle Entwicklung deutlich ablesen."

Links:
UNESCO-Weltkulturerbe in Graz
Schloss Eggenberg
 


Seitenansicht des Schlosses Eggenberg mit dem Parapluie auf der Kuppe des Rosenhügels Foto: Universalmuseum Joanneum / zepp®cam.at 2010/Graz, Austria
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Seitenansicht des Schlosses Eggenberg mit dem Parapluie auf der Kuppe des Rosenhügels
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Am Vorplatz des Schlosses stolzieren gerne Pfauen auf und ab. Foto: Universalmuseum Joanneum / zepp®cam.at 2010/Graz, Austria
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Am Vorplatz des Schlosses stolzieren gerne Pfauen auf und ab.
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Eine wahre Augenweide: der neu gestaltete Planetengarten Foto: Universalmuseum Joanneum / zepp®cam.at 2010/Graz, Austria
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Eine wahre Augenweide: der neu gestaltete Planetengarten
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2010: Mit Solardachkataster zum "GIS-Oscar!

Eine Art "Geoinformationssystem-Oscar" erhielt das Stadtvermessungsamt bei einer weltweiten Prämierung internationaler Anwendungen von GIS-Systemen in San Diego: Für den innovativen Solardachkataster gewann man unter mehr als 300.000 Anwendern weltweit einen der begehrten SAG-Awards. 20 europäische Anwender schafften diesmal den Sprung zur Preisverleihung jenseits des „großen Teiches", darunter das Grazer Stadtvermessungsamt für seinen Solardachkataster, der im Internet auf Knopfdruck für alle Grazerinnen und Grazer die Eignung des eigenen Hausdaches für die Montage von Solaranlagen prüfen lässt.


DI Anneliese Kapfenberger-Pock vom Stadtvermessungsamt bei der Überreichung der Urkunde für den "Geoinformationssystem-Oscar" durch Firmengründer Jack Dangermond und Synergis-Österreich-Repräsentant Gernot Tutsch.
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DI Anneliese Kapfenberger-Pock vom Stadtvermessungsamt bei der Überreichung der Urkunde für den "Geoinformationssystem-Oscar" durch Firmengründer Jack Dangermond und Synergis-Österreich-Repräsentant Gernot Tutsch.
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2009: Zwei Auszeichnungen beim europäischen Verwaltungspreis

"Baby-Urkunden-Service" unter Top 5 Projekten Europas
Der Europäische Verwaltungspreis wurde am 5. November 2009 in Maastricht verliehen. Das Grazer "Baby-Urkunden-Service" war in der Kategorie „Leistungssteigerung und -verbesserung bei der Erbringung öffentlicher Dienstleistungen" nominiert und schaffte es unter die Top 5. Der Europäische Verwaltungspreis, European Public Sector Award (EPSA), wurde 2007 vom Europäischen Institut für öffentliche Verwaltung (EIPA) erstmals verliehen. Daran beteiligen können sich sämtliche Ebenen der öffentlichen Verwaltung in Europa. Ziel ist es, die Verwaltungen in ganz Europa zu motivieren, Projekte und Best Practices auszutauschen und so gemeinsam einen Modernisierungsschub voranzutreiben.

"Best Practice Certificate" für "Gender Mainstreaming findet Stadt"
Für den europäischen Verwaltungspreis wurde „Gender Mainstreaming findet Stadt" als ein „Best Practice-Projekt" in der Kategorie „Führung und Management für den Wandel" ausgezeichnet. Die Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Ebenen ist ein festgeschriebenes Verwaltungsziel im Magistrat Graz. Alle Maßnahmen zur Beseitigung von Diskriminierung sollen durch Management-Tools mitgetragen werden.

Links:
Gleichstellung in der Stadt Graz
Baby-Urkunden-Service

Weiterführende Beiträge zum Europäischen Verwaltungspreis:
Graz ist Europaspitze
Grazer "Gender Mainstreaming" ist Europa-Spitze


Dr. Ingrid Bardeau, Leiterin des BürgerInnenamtes mit der europäischen Auszeichnung. Foto: MCM Productions
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Dr. Ingrid Bardeau, Leiterin des BürgerInnenamtes mit der europäischen Auszeichnung.
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Die Grazer Delegation ist stolz auf die beiden Auszeichnungen.
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Die Grazer Delegation ist stolz auf die beiden Auszeichnungen.
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Doris Kirschner, Magistratsdirektor Mag. Martin Haidvogl und Dr. Priska Pschaid mit dem  "Best Practice-Certificate".
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Doris Kirschner, Magistratsdirektor Mag. Martin Haidvogl und Dr. Priska Pschaid mit dem "Best Practice-Certificate".
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Die Urkunde
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Die Urkunde
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2009: Auszeichnung für Gesundheitsprojekt "GEMA"

Für das Gesundheitsprojekt "GEMA" gewann die Stadt Graz den steirischen Gesundheitspreis der Wirtschaftskammer "Fit im Job 2009".


2008: Stadt Graz wird vom Bundeskanzleramt mit drei Verwaltungspreisen ausgezeichnet

Ausgezeichnet: Baby-Urkunden-Service
Mit der Preisverleihung werden besonders service- und bürgerInnenorientierte Leistungen ausgezeichnet. Beim "Baby-Urkunden-Service" des Grazer BürgerInnenamtes handelt es sich um ein Angebot, das frischgebackenen Eltern gemacht wird: Nicht sie müssen zur Behörde, um die Dokumente für das Neugeborene zu beantragen, sondern umgekehrt, das Amt kommt auf die Geburtenstation. Unmittelbar am Babybett werden alle Verfahren rund um Geburtsurkunde und Staatsbürgerschaftsnachweis für das Neugeborene abgewickelt.

Ausgezeichnet: Gender Mainstreaming
Für das konsequente Bemühen der Stadt, die Grundsätze von Gender Mainstreaming umzusetzen, erhielt das Projektteam einen Verwaltungspreis. Seit sieben Jahren lautet die Devise: Gleiche Chancen für alle BürgerInnen, egal ob Männer oder Frauen. Diese Maßnahmen werden konsequent nach dem Top-Down-Prinzip umgesetzt, das bedeutet: im Grazer Magistrat arbeitet der oberste Beamte - der Magistratsdirektor persönlich - in dieser Arbeitsgruppe mit.

Ausgezeichnet: Elektronische Möbelbörse
Clever und praxisorientiert auch das dritte ausgezeichnete Projekt: in der Stadt Graz wurde die alte Möbelhalle durch eine elektronische Möbelbörse abgelöst. Der Effekt: keine Mietkosten, keine Lagerkosten, kurze Vermittlungszeiten und dadurch hohe Zufriedenheit aller Beteiligten. Dafür wurde das Projektteam mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.


2008: "Civitas Stadt des Jahres 2008"

Die höchste europäische Auszeichnung für nachhaltige Verkehrslösungen geht im November 2008 erstmals an eine österreichische Stadt, nämlich an Graz. Zwanzig Einzelmaßnahmen wie die Umrüstung der GVB-Busflotte, die Installation der Fahrgastinfo-Systeme sowie Radwegebauten überzeugten die Jury, die diese Auszeichnung in Bologna vergab.



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2008: Graz ist "Seniorenfreundliche Gemeinde 2008"

Diese Auszeichnung wird der Stadt im September 2008 vom Bundesminsterium für Soziales und Konsumentenschutz gemeinsam mit der Volkshilfe und dem Pensionistenverband verliehen. Den Titel erhält Graz für Projekte wie das Sommerprogramm 55plus und die Besuchsdienste für SeniorInnen.


2006: "Green Panther" für Graz Online

Die Homepage der Stadt Graz gewinnt Bronze beim Bundesländer-Werbepreis, dem „Green Panther". Neben Originalität und Idee wurde unter anderem auch die Eignung der Werbemaßnahme als Marketing-Instrument bewertet.


 Foto: Stadt Graz/Fischer
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2003: Graz ist Kulturhauptstadt Europas

Mehr als 2,5 Millionen Gäste kommen, um sich die vielen neuen Kulturbauten und das attraktive Programm in der Kulturhauptstadt Europas nicht entgehen zu lassen.


Kunsthaus Foto: GTG
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Kunsthaus
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2002: Europäischer Umweltpreis für das Grazer Projekt "Ökodrive"

Unter 140 Bewerbungen aus ganz Europa wird das Grazer Projekt „Ökodrive“ – Altspeiseöl als Antriebsmittel für städtische Busse – mit dem europäischen Umweltpreis „Climate Star“ ausgezeichnet


2001: Graz wird Menschenrechtsstadt Europas

Der Grazer Gemeinderat beschließt einstimmig, dass Graz zur ersten Menschenrechtsstadt Europas wird. Das bedeutet, dass bei allen Beschlüssen das Thema Menschenrechte berücksichtigt werden muss. Die UNO hat diesem Projekt der Stadt mit großem Applaus ihre Zustimmung erteilt.

1999: Graz wird in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen

Die Grazer Altstadt mit ihrer unvergleichlichen Dächerlandschaft wird von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Diese Auszeichnung bedeutet aber auch die Verpflichtung das historische Erbe zu erhalten, neue Architektur harmonisch einzufügen und auf hohem Niveau zu fördern.


Grazer Dachlandschaft Foto: GTG
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Grazer Dachlandschaft
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1996: Graz erhält ersten internationalen „Sustainable City Award“

Für nachhaltige Erfolge auf dem Umweltsektor erhält Graz von der Europäischen Union den ersten internationalen „Sustainable City Award“ als zukunftsbeständige Stadt


1995: Graz ist Ökostadt

Mit seinem Umweltprogramm "Ökostadt“/Lokale Agenda 21 hat Graz einen konsequenten Weg in Richtung Nachhaltigkeit eingeschlagen - mit der Auszeichnung "Zukunftsbeständige Stadt" der EU für Graz als erste Kommune Europas wurde dieser Weg auch von außen bestätigt.

1993: Klimaschutzpreis für Graz

Die internationale Umweltschutzorganisation „Greenpeace“ zeichnet Graz mit dem Klimaschutzpreis aus


1993: Graz richtet "Europäischen Kulturmonat" aus

Graz wird von den KulturministerInnen der Europäischen Union beauftragt, den „Europäischen Kulturmonat“ auszurichten.


1979: Graz erhält den Europapreis

Der Stadt Graz wird vom Europarat der Europapreis wegen der nachhaltigen Verbreitung des europäischen Gedankens verliehen.





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Ulrike Lessing-Weihrauch
03.08.2010




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