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BürgerInnen-Service

URBAN I Graz "Gries - Ein Bezirk lebt auf!"

Erfolgreiche Umsetzung von rund 50 Einzelprojekten zwischen 1996 und 2001

Die Projekte lieferten wichtige Impulse für die Wirtschaft, das soziale Gefüge und das interkulturelle Zusammenleben, aber auch für die Verkehrs- und Umweltpolitik. Darüber hinaus wurden mit der Revitalisierung des "Bad zur Sonne", dem Bau des Augartensteges und des Tageszentrums für Senioren sowie der Errichtung des Oeverseeparks bedeutende infrastrukturelle Verbesserungen erreicht.

 
 
 
 
 
 
Die EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN

Das von der Europäischen Union initiierte Förderprogramm URBAN liefert seit 1994 wesentliche Impulse zur Wiederbelebung städtischer Problemzonen. Das Programm URBAN Graz Gries wurde im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative URBAN I zwischen 1996 und 2001 aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit rund 4,3 Mio. Euro kofinanziert.
Öffentliche Investitionen von über 14 Mio. Euro lösten einer Studie aus dem Jahr 2001 zufolge allein im Baubereich einen Privatmittelzufluss von mehr als 140 Mio. Euro aus. Insgesamt wurden in Europa 118 URBAN I-Programme abgewickelt.

 
 
 
 
 
 
URBAN Graz - Förderschwerpunkte und Projekte

Im Rahmen der Stadtteilentwicklung und Stadtteilerneuerung wurden Projekte zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur und Umweltentlastung, zur strukturellen Verbesserung des Wohnumfeldes und Grünangebots und zur strukturkonformen Wirtschaftsförderung durchgeführt. Dazu gehörte unter anderem die fußgängerfreundliche Neugestaltung des Griesplatzes, Fassadenbegrünungen, die Sanierung von Kleinkunstdenkmälern, die Parkbetreuung im Oeverseepark und die Bündelung von Wirtschaftsunternehmen im Unternehmerhaus Steiermark.
Ein weiterer Schwerpunkt von URBAN Graz Gries war die Arbeitsstiftung durch sozial-ökonomische Projekte und die Verdichtung des sozialen Netzes. Das URBAN Qualifikationsprogramm Gries bot beispielsweise rund 70 Schulungstage in verschiedensten Sparten (EDV, Marketing, Verwaltung, Sprachen, …). Ein weiteres Projekt war das Café Palaver, welches als Stützpunkt der Stadtteilarbeit Gries diente, die Frauen bei der (Wieder-)Integration in den Arbeitsmarkt unterstützen sollte.
Einen hohen Stellenwert hatten auch Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit. Neben zahlreichen Informations-Veranstaltungen wurde in der Markthalle am Griesplatz ein URBAN-Informationsbüro eingerichtet. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurde die Gestaltung des Oeverseeparks von einem Planungskomitee bestehend aus Kindern und Jugendlichen, Müttern, alten Menschen, Hundebesitzern etc. begleitet, welches die Berücksichtigung unterschiedlichster Bedürfnisse sicher stellte.

 
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