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28.10.2005

Totengedenken

Die Allerheiligenmärkte sind beliebte Tradition

Allerheiligen: Ein Meer aus Kerzen taucht die letzte Ruhestätte in stimmungsvolles Licht. 
Allerheiligen: Ein Meer aus Kerzen taucht die letzte Ruhestätte in stimmungsvolles Licht.Allerheiligen: Ein Meer aus Kerzen taucht die letzte Ruhestätte in stimmungsvolles Licht.
 

Mit dem nahenden Novemberbeginn jährt sich wieder der Gedenktag zu Ehren der Verstorbenen. Beliebte Tradition haben schon die Allerheiligenmärkte, die heuer von Sonntag, 30. Oktober, bis Mittwoch, 2. November, auf dem Zentralfriedhof, St.-Leonhard-Friedhof, St.-Peter-Stadtfriedhof, Steinfeld-Friedhof, sowie dem Urnenfriedhof, dem Friedhof Hans-Groß-Gasse und dem St.-Peter-Ortsfriedhof ihre Waren anbieten. Hier kann man nicht nur Blumen, Kränze, Gestecke, Kerzen und Grablichter erwerben, sondern sich seine Hände auch an Würsteln, Pommes Frites, diversen Getränken und heißen Maroni wärmen. Die Standplätze werden am Samstag, 30. Oktober, ab 6 Uhr, vor Ort von Beamten des Marktamtes zugewiesen.

 
Rund um Allerheiligen
Der leuchtende Halloween-Kürbis wird "Jack O'Lantern" genannt und soll böse Geister fernhalten. 
Der leuchtende Halloween-Kürbis wird "Jack O'Lantern" genannt und soll böse Geister fernhalten.
 

Wussten Sie eigentlich, dass Allerheiligen bereits seit beinahe 2.200 Jahren ein fixes Datum hat? Papst Gregor IV. bestimmte im Jahr 835: Am 1. November stehen alle Heiligen im Mittelpunkt, am 2. alle Verstorbenen. Viele Katholiken eilen am Fest der Verstorbenen zu den Gräbern ihrer Lieben, um die letzten Ruhestätten mit Blumen und Kränzen zu schmücken und ein „Seelenlicht“ zu entzünden. Manchen FriedhofsbesucherInnen könnte allerdings noch der Schreck von Halloween in den Knochen stecken - schließlich statten uns in der Nacht zum 31. Oktober die Seelen der Toten ihren Besuch ab und treiben Geister, Hexen und Feen ihr Unwesen ...

 
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