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29.10.2005

Grazer Merkur

Auszeichnung der Philatelisten für Altbürgermeister Alfred Stingl

Merkur-Preisträger Alfred Stingl (2.v.li.) mit Karl Reiter-Haas, Präsident der Philatelistischen Gesellschaft Graz, Silvia Klampferer, Amtsleiterin der Österreichischen Post AG und Gemeinderätin Dr. Anne-Marie Leb (re.). 
Merkur-Preisträger Alfred Stingl (2.v.li.) mit Karl Reiter-Haas, Präsident der Philatelistischen Gesellschaft Graz, Silvia Klampferer, Amtsleiterin der Österreichischen Post AG und Gemeinderätin Dr. Anne-Marie Leb (re.).Merkur-Preisträger Alfred Stingl (2.v.li.) mit Karl Reiter-Haas, Präsident der Philatelistischen Gesellschaft Graz, Silvia Klampferer, Amtsleiterin der Österreichischen Post AG und Gemeinderätin Dr. Anne-Marie Leb (re.).
 

Die Philatelistische Gesellschaft Graz kam heute Nachmittag zusammen, um gleich zwei Jubiläen zu begehen: 80 Jahre Bestand und 40 Jahre "Grazer Merkur". Diese internationale Auszeichnung wurde im Rahmen der Feier an Altbürgermeister Alfred Stingl verliehen.

Im Festsaal des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in der Marschallgasse kamen zahlreiche FreudInnen und Mitglieder der Philatelistischen Gesellschaft Graz zusammen und feierten gemeinsam zwei runde und bedeutsame Ereignisse: 1925 wurde der Grundstein des Vereins gelegt, und 1965 kam es zur Stiftung des „Grazer Merkurs“. Dieser internationale Preis für besondere Verdienste um die Philatelistik wird einmal jährlich vergeben – heute zum 28. Mal und an eine Persönlichkeit, die als Kind selbst fleißig Briefmarken sammelte: Altbürgermeister Alfred Stingl.

 
Ein Segment der Kulturgeschichte Österreichs

Der Präsident der Philatelistischen Gesellschaft Karl Reiter-Haas würdigte die Bemühungen Alfred Stingls um die Belange des Vereins und blickte auf eine jahrzehntelange gute Zusammenarbeit mit dem Altbürgermeister zurück: „Unser Verleihungskomitee war sich einstimmig sicher, dass Sie diese Auszeichnung erhalten sollen“, berichtete Reiter-Haas dem neuen Merkur-Träger. Seitens der Stadt Graz vertrat Dr. Anne-Marie Leb Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und gratulierte zu dieser guten Entscheidung: "Alfred Stingl ist mehr als ein würdiger Preisträger, meine herzlichen Glückwünsche."

Der so geehrte Alfred Stingl bedankte sich bei der Gesellschaft und all ihren Mitgliedern und bezeichnete die Philatelistik als ein Segment der Kulturgeschichte der Menschheit und Österreichs: „Die Marke hat natürlich einen volkswirtschaftlichen Nutzen, vor allem aber einen ideellen.“ In seinem persönlichen Werdegang und Reifungsprozess habe er erkannt, wie wichtig die Philatelistik sei. Seine Sammlung aus Bubentagen habe er seinem Sohn weitergegeben und dieser wiederum werde sie seinen Kindern anvertrauen. „Heute interessieren sie sich aber noch mehr fürs Fußballspielen“, schmunzelte Stingl.

 
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