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Stadion Graz-Liebenau
„Arnold Schwarzenegger Stadion“ umbenannt

Fußballfans werden in Zukunft ihre Lieblingsmannschaften nicht mehr im „Arnold Schwarzenegger Stadion“ anfeuern können. Seit 26. Dezember trägt dieses nämlich wieder den neuen „alten“ Namen „Stadion Graz-Liebenau“. Damit wurde dem Wunsch des Kalifornischen Gouverneurs Arnold Schwarzenegger Rechnung getragen, der in einem offiziellen Schreiben an die Stadt Graz die Umbenennung des Stadions noch vor Jahresende gefordert hatte.





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News vom: 27.12.2005



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© Stadt Graz - Magistratsdirektion, Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit


Beitragskommentare



Elisabeth (eze) Zechmeister (30.12.2005: 06:42)

@Frank

Menschenrechte gelten, wie der Name schon sagt, für j e d e n Menschen.
Unabhängig von religiöser oder politischer Überzeugung, aber auch unabhängig von Taten und Untaten des Betreffenden.
Daher gelten sie klarerweise auch für A.S.
Und es gibt Kommunisten, denen das sehr wohl bewusst ist, und die viel von Menschenrechten verstehen. Erich Mühsam war zum Beispiel so einer.




Frank Inez (29.12.2005: 02:36)

The root of European opposition to the US is quite simple: jealousy. Europe, which dominated the world for a few centuries, has had to stand in the shadow of the US since WWII. They resent our hegemony, our superiority, our self-absorbedness. They know they are inferior, that they will never rise to glitter like the US. So they try to bring the US down to inflate their own pride.

But they should not be so quick to judge. European superpowers were just as self-absorbed. And in contrast, much, much more imperialistic and violent. Any comparison with European states' behavior with the US's will show just how refined and peaceful our actions have been. The way Europeans have behaved all around the world...it's shocking they would have the temerity to criticize the US.

On a personal note, I do not think Europeans have any right to lecture to Americans how to behave. Their moral decrepitude is not an aspect of times of yore. Look how Europe handled the Balkan crisis. We had to save the Balkans while the Europeans fluttered around in panic. Their inability to handle issues in their own area - when we have to go in save their sorry rears yet again - is part of why Americans, quite justifiably, resent European arrogance against America.

When you learn how to manage your own regional affairs, then come and lecture us. Otherwise, shut up and work harder to get to that point.




Clemens (28.12.2005: 23:52)

Zehn Jahre lang Gutes zu tun ist nicht genug. Einen Tag Böses zu tun ist zuviel!
Chinesisches Sprichwort



Peter Schnabel (28.12.2005: 19:14)

Sehr Geehrter Herr(oder Frau)anonymous,

Machen sie es sich mit Ihrem Entrag nicht in das Gästebuch der Stadt Graz nicht etwas zu einfach?

Die Menschenrechte gelten für jedermann und sind unveräußerlich. Die Todesstrafe verletzt dieses grundlegende Menschenrecht und da ist jeder "Wirbel" mehr als berechtigt.

Denken Sie mal darüber nach.

mfg. Peter



Cedric und Lisa Becker (28.12.2005: 09:43)

Wir gehen davon aus, daß Arnold Schwarzenegger in seiner Jugend nicht nur eine westliche Ausbildung, sondern auch eine demokratische, humane und tolerante Erziehung geniessen durfte. Leider erweist sich diese Annahme als Trugschluß. Als Gouverneur hätte er die Möglichkeit gehabt die vorgenannten Tugenden unter Beweis zu stellen. Leider machte er hiervon keinen Gebrauch, was ihn für uns als Vorbild und Sportler untragbar macht.

Aus diesem Grund befürworten wir als Deutsche die Entscheidung des Grazer Gemeinderates und bewundern dessen Mut und Zivilcourage. Hiervon könnnte sich "Arnie" eine Scheibe abschneiden.

In Deutschland wäre Williams nach spätestens 15 - 17 Jahren aus dem Gefängnis (ggf. unter Auflagen) entlassen worden. In Amerika saß er mehr als 20 Jahre in der Todeszelle; das ist nichts anderes wie staatlich verordnete und geduldete Folter.



 (28.12.2005: 09:43)

Es ist besser später als nie.
Tchöö Arnie.
Good gemacht Graz!



Andreas (28.12.2005: 08:49)

Arnie : 3
Graz : 0
HA HA !!!



RW Wahlert (28.12.2005: 00:56)

Hello.

My apologies, I do not speak German. It is my hope that someone reading my post will understand English.

I know it is late there in Austria, but I have a question: Do Austrians think that Hollywood accurately portrays Americans and the different cultures therein?

Thanks,
RW



anonymous (28.12.2005: 00:46)

es ist einfach leute zu ehren wenn sie nur gutes tun. aber dieselben leute immer noch zu unterstützen wenn sie mal eine falsche entscheidung getroffen haben das scheint schwieriger zu sein.
ich denke da müsst ihr noch viel lernen. jahre lang habt ihr den namen schwarzenegger als werbung gebraucht und dies ist jetzt der dank dafür???
schämt euch
p.s: ich finde todesstrafe auch scheisse aber macht doch nicht so ein wirbel um das ganze.



ale (28.12.2005: 00:39)

Ich finde dass man sich nicht einmischen soll. jedes land hat seine eigenen gesetze.
trotzdem bin ich nicht für todesstrafe, todesstrafe ist scheisse.
aber mal ehrlich:
wäre arnold schwarzenegger nicht, würde man graz gar nicht kennen.



Peter Schnabel (28.12.2005: 00:14)

Den Stadtvätern der Stadt Graz kann man nur zu ihrer Entscheidung, dass "Arnold-Schwarzenegger-Stadion" wieder in "Stadion Graz-Liebenau" rückzubenennen, gratulieren.

Auch wenn Herr Schwarzenegger sehr viel für seine Heimatstadt getan hat, sollte er seine Europäischen Wurzeln nicht vergessen und nicht (nirgendwo auf dieser Welt) staatlich verordnetem Mord rechtfertigen. Die Todesstrafe ist einer Demokratie nicht würdig, in Europa weitestgehend abgeschafft und das ist aus historischer Sicht auch gut so.
In den USA wurden seit Wiedereinführung der Todesstrafe 1976, 122 Menschen wegen erwiesener Unschuld aus der Todeszelle entlassen.
Diese Zahl allein sollte Anlass genung sein, an der Gerechtigkeit des Strafensystems in den Vereinigten Staaten von Amerika zumindest erheblich zu Zweifeln.

mfg. Peter



Klaus (27.12.2005: 22:24)

Eigentlich habe ich die Seite der Stadt Graz nur deshalb besucht, um in einem eventuell vorhandenen Leserforum der Stadt Graz gegenüber meine Hochachtung auszudrücken, Hochachtung vor Ihrer öffentlichen Missfallensäußerung gegenüber der Tat von Herrn Schwarzenegger und vor der weiterhin konsequenten Haltung in der Sache.
Unerwartet sprang mich dabei der Artikel zur Umbenennung des Stadions an, den zu kommentieren ich nun als Alternative zu meinem ursprünglichen Vorhaben ansehe.

Ich selbst hatte noch vor der Entscheidung des Herrn Schwarzenegger gehofft, er hätte den Mut, ein Zeichen zu setzen. Die Macht hat er ja, sonst würde er nicht gefragt.
Meine Gedanken gingen in die Richtung, dass, wenn sich ein amerikanischer Staat den Luxus eines europäischen Gouverneurs leistet, er dann auch mit den europäischen Gefühlen zu Recht kommen muss, die dieser aus seiner Kultur mitbringt. Wir alle sind eines Schlechteren belehrt worden.

Als Nordhesse lebe ich mit einer Landesverfassung, die die Todesstrafe durchaus zulässt. Doch während ihrer
60-jährigen Geschichte ist von dieser Möglichkeit nie Gebrauch gemacht worden.

In unserer hiesigen Tagespresse war zu lesen: „Er ist eben als Mensch, wie seinerzeit auch als Schauspieler, nur drittklassig.“ Das sprach mir aus dem Herzen.




Alex Haynes (27.12.2005: 22:22)

Hier in Amerika habe ich oft ueber Gesetze die es verbieten der Name von lebenden Persoenlichkeiten in dieser artundweise zu ehren gehoert oder gelesen. Jetzt verstehe ich warum. Die Zukunft und Taten vieler Persoenlichkeiten kann man nicht hervorsagen, und noch weniger die Zukunftige Taten von solch eine Persoenlichkeit wie Arnold Schwarzenegger. In dieser ganzen sache sollte man auch nicht vergessen, dass Arnold Schwarzenegger zur Zeit, zumindest politisch, haupsaechlich als Amerikaner handeln muss, und dass er seine Entscheidungen in erster Linie nach den Wille der Kalifornischen Waehler treffen muss. Der Liebenauer Stadion kann man am besten den Namen von einer ehrenswerten Persoenlichkeit mit abgeshlossenen Lebenslauf geben. Davon hat Oesterreich gluecklicherweise eine ganze Menge.



Jon Caton (27.12.2005: 20:11)

Die Stadt Graz kann die Offentliche Schande der Unbennenung des Arnold Schwarzenegger Stadions“ wiedergutmachen duch die bennenung des Stadions zum „Albert Owens und Familie Yang Stadion.“ Kennt jemand in Graz die Namen der Opfer von Tookie Williams. Die Mutter, Tsai-Shai Yang, 63, Der Vater Yen-Ich Yang, 76, die Tochter Yee-Chen Lin, 43 wurden fur $100 umgebracht. Tookie Williams bennannte seine asiatischen Opfer als "Buddhaköpfe." Williams machte sich lustig über der "gurgelnden" Laute von Owens, als er starb. Das einzige Vermächtnis Tookies sind fie die Crips, die über 300 Menschen pro Jahr töten. Er hat sich niemals für seine Taten entschuldigt und hat sich gewigert gegen seine Gang auszusagen. Die ignorante Arroganz der linken SP, KP und Grünen macht mich übel.



Elisabeth (eze) Zechmeister (27.12.2005: 19:29)

Die angeblich "anderen Gesetze" Kaliforniens haben all die Gouverneure Kaliforniens vor A.S. nicht davon abgehalten, die Todesstrafe wenigstens nur in relativ wenigen Ausnahmefällen zuzulassen - obgleich jeder Fall eines Hingerichteten einer zuviel ist. Natürlich ist jedes Opfer eines Gewaltverbrechens ebenfalls eines zuviel.

Die nackten Zahlen:
Seit Wiedereinführung der Todesstrafe in Kalifornien im Jahr 1977 gab es bisher dort 13 Hinrichtungen, 3 davon - das ist fast ein Viertel aller Hinrichtungen seit 1977 insgesamt - gehen auf A.S.´ Konto.
Innerhalb eines einzigen Jahrs!

Weitere Zahlen:
Seit 2000 hat sich die Unschuld von 35 zum Tode Verurteilten erwiesen.
Die Gesamtzahl (seit 1977) der in den USA nachweislich unschuldig zum Tode Verurteilten, die noch das Glück hatten, dass ihre Unschuld ans Licht kam - wenn auch oft erst nach einem jahrelangen Gefängnisaufenthalt (im extremsten Fall 33 Jahre!) - beträgt 122.
Man kann sich leicht ausrechnen, dass bei den in der Vergangenheit Hingerichteten weitere Unschuldige sein müssen. Aber sobald ein Todesurteil einmal vollstreckt ist, werden alle Ermittlungen eingestellt.


PS: sorry, hatte mich verschrieben, bitte dieses Posting stehenlassen und das vorige löschen!




Elisabeth (eze) Zechmeister (27.12.2005: 19:26)

Die angeblich "anderen Gesetze" Kaliforniens haben all die Gouverneure Kaliforniens vor A.S. nicht davon abgehalten, die Todesstrafe wenigstens nur in relativ wenigen Ausnahmefällen zuzulassen - obgleich jeder Fall eines Hingerichteten einer zuviel ist. Natürlich ist jedes Opfer eines Gewaltverbrechens ebenfalls eines zuviel.

Die nackten Zahlen:
Seit Wiedereinführung der Todesstrafe in Kalifornien im Jahr 1977 gab es bisher dort 13 Hinrichtungen, 3 davon - das ist fast ein Viertel aller Hinrichtungen seit 1977 insgesamt - gehen auf A.S.´ Konto.
Innerhalb eines einzigen Jahrs!

Weitere Zahlen:
Seit 2000 hat sich die Unschuld von 35 zum Tode Verurteilten erwiesen.
Die Gesamtzahl (seit 1977) der in den USA nachweislich unschuldig zum Tode Verurteilten, die noch das Glück hatten, dass ihre Unschuld ans Licht kam - wenn auch oft erst nach einem jahrelangen Gefängnisaufenthalt (im extremsten Fall 33 Jahre!) - beträgt 222.
Man kann sich leicht ausrechnen, dass bei den in der Vergangenheit Hingerichteten weitere Unschuldige sein müssen. Aber sobald ein Todesurteil einmal vollstreckt ist, werden alle Ermittlungen eingestellt.



gerry (27.12.2005: 16:43)

Steirer sind halt ein bisserl anders, da muss man schon einsehen, das die Entfernung des Schriftzuges eine Nacht & Nebel-Aktion sein muss.



andreas lahmer (27.12.2005: 15:58)

wer braucht den namen schwarznegger und ich bin dafuer
seinen namen from diesen zu entfernen



Clemens (27.12.2005: 14:38)

Kalifornien ist nicht unsere Steiermark! Da gibt es einfach andere Gesetze! Das sollte man doch berücksichtigen! Amerika ist anders.

Ich find es ganz und gar nicht gut, dass sich unsere lieben Politiker sich so in diese Angelegenheit "einmischen"! Dies gilt auch für alle "lieben" Deutschen die sich hier zu Wort melden...

Sie sollten sich lieber Gedanken machen, wie man mehr Arbeitsplätze schafft in unserem Land!
Doch solche "Hetzkampagnen" sind doch immer wieder eine nette Ablenkung für unsere Politiker. Davon abzulenken, dass man doch eh genug eigene Probleme hat! Ist doch immer wieder dasselbe!
Denkt darüber nach!

Ich bin stolzer Grazer und ich finde es sehr traurig und sehr enttäuscht, dass sich "nur" unser Bürgermeister Siegfried Nagl dafür einsetzt wieder alles rückgängig zu machen!
Siegfried Nagl macht das einzig Richtige in dieser Situation!
Ich hoffe es wird rasch wieder eine Versöhnung geben!
Arnold Schwarzenegger hat sehr viel Gutes für die Steiermark getan! Wer Gegenteiliges behauptet hat Unrecht!

Liebe Grüße und einen Guten Rutsch ins neue Jahr 2006!

Clemens




Ernst Hohenecker (27.12.2005: 14:04)

Ich bin froh, dass der Name „Arnold Schwarzenegger“ vom Fußballstadion weg ist; ich – als Österreicher – schäme mich über die Handlungen von Arnold Schwarzenegger. Aber leider kommt nach viel Geld meist die „Machtgier“ und er lehnt sich an seine vielen Filmhandlungen – wo Mord und Totschlag „normal“ ist – an.
Wie ich gehört habe, hat man ihm auch die Ehrenbürgschaft aberkannt! (Gut so!!!!)
In Österreich und in Europa hat Arnold Schwarzenegger bereits viele Gegner.

Zurzeit schreibe ich ein Buch mit dem Titel „Die Arnold-Schwarzenegger-Doktrin“©; es entsteht auch eine Internetseite, zu finden unter www.bikersoul.com (Link in Kürze zu finden: www.schwarzenegger-doktrin.de).
Diese Internetseite wird mit einem offenen Brief gekoppelt über die Vergangenheit, die Gegenwart und was ich in Zukunft für Arnold Schwarzenegger als „Wahrsager“ voraussage. Diese Fähigkeit habe ich schon seit Jahrzehnten; und liege immer richtig damit!

Über eine Unterstützung würde ich mich sehr freuen; ebenso, mir alles Verfügbare über Arnold Schwarzenegger mitzuteilen. Ich selbst bin ihm in den 60-iger Jahren persönlich begegnet.

Einer Kontaktaufnahme sehe ich gerne entgegen!

(Ernesto Hohenecker)
www.der-kosmische-abitur-verlag.de





Johannes Rossbacher (27.12.2005: 11:48)

Als Auslandsösterreicher freue ich mich über die Proteste gegen die Todesstrafe und finde die Reaktion von "Arnie" überzogen und dumm. Nur Graz kann davon nur gewinnen, denn die wahren Grössen kommen nicht aus Hollywood.



Helmut Horn (27.12.2005: 10:10)

Wird auch gut sein.

Man benennt Sportstätten nicht nach Mördern!

Besinnliche Feiertage!


Helmut Horn