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29.12.2005

Schwein gehabt

Glücksbringerübergabe von Tann-Fleischwaren an die Stadt Graz

"Glücksschweinderl" für das Grazer Stadtoberhaupt: Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (links) bekam von Tann-Leiter Siegfried Weinkogl (rechts) und Spar-Geschäftsführer Erwin Schmuck einen Schweinskopf überreicht.   
"Glücksschweinderl" für das Grazer Stadtoberhaupt: Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (links) bekam von Tann-Leiter Siegfried Weinkogl (rechts) und Spar-Geschäftsführer Erwin Schmuck einen Schweinskopf überreicht.  "Glücksschweinderl" für das Grazer Stadtoberhaupt: Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (links) bekam von Tann-Leiter Siegfried Weinkogl (rechts) und Spar-Geschäftsführer Erwin Schmuck einen Schweinskopf überreicht.
 

Von Michaela Krainz

Üppig dekoriert und g’schmackig gewürzt liegt er da, man kann ihn bis auf die Knochen verzehren – der „Sauschädl“ ist weithin als Glücksbringer fürs neue Jahr bekannt und wird nach alter Tradition in der Silvesternacht geschmaust. Woher dieser Brauch stammt, weiß man beim Steirischen Volksliedwerk: Das Schwein gräbt mit seinem Rüssel nach vorne in der Erde, das steht symbolisch für den Blick nach vorne, in die Zukunft. Ein Huhn hingegen – und deshalb soll man zu Jahreswechsel auch kein Hühnerfleisch speisen – kratzt die Erde nach hinten weg, der Blick in die Vergangenheit, zerkratztes Glück quasi. Auch steht das Schwein für Wohlstand und Fruchtbarkeit, was wiederum bis in die Zeit der Griechen und Römer zurückreicht.

 
Glücksbringer

Einen Schweinskopf als Glücksbringer für das Jahr 2006 nahm Bürgermeister
Mag. Siegfried Nagl heute aus den Händen von Tann-Leiter Siegfried Weinkogl, Spar-Geschäftsführer Erwin Schmuck und Spar-Informationsmanager Robert Lenz. Im Namen von Tann, dem Frischfleisch und Wurstwaren-Betrieb der Spar-Graz wünschte man der Stadt Glück, Erfolg und ihren Verantwortlichen Gesundheit. Mit 86 MitarbeiterInnen und rund 170 Tonnen-Frischfleischumschlag pro Woche zählt Tann zur heimischen Spitze und genießt großes Vertrauen bei den KundInnen – allein 500 Tonnen Extrawurst werden jährlich produziert und vom Endverbraucher genossen. Zu diesem beachtlichen Erfolg gratulierte der Bürgermeister und zupfte gleich am Ohr des „Sauschädls“, denn das Berühren von Glückssymbolen, soll – so der Brauchtum – Fortuna zu noch höheren Leistungen anspornen. „Neben persönlichem Einsatz und Engagement für eine großartige Stadt wie Graz krönt immer ein Quäntchen Glück den Erfolg“, so Nagl wissend.

 
Einkaufserlebnis

Erwin Schmuck, Spar-Geschäftsführer in der Steiermark und im südlichen Burgenland berichtete dem Stadtoberhaupt von den ehrgeizigen Plänen der heimischen Supermarktkette in Graz und deren Bestrebungen noch viele weitere, architektonisch ausgefeilte Märkte zu errichten. „Für die Kundinnen, den Kunden soll Einkaufen ein Erlebnis sein, es soll der Spar-Markt unverkennbar im Gedächtnis bleiben.“ Bei Spar schafft man so nicht nur neue Arbeitsplätze sondern bemüht sich auch um die Fortbildung der MitarbeiterInnen – als einer der ersten wurde die Berufsmatura eingeführt und begeistert angenommen: „Pädagogen kommen zu uns in den Betrieb und nach der Arbeitszeit können unsere Leute vom Bildungsangebot Gebrauch machen“, erklärt Schmuck.

 
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