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28.10.2003

Gleichenfeier für neuen "Motor des Grazer Westens"

Campusgebäude für Fachhochschule nur 169 Tage nach Spatenstich außen fertig

Nur 169 Tage nach dem feierlichen Spatenstich wurde heute bereits die Gleichenfeier für den künftigen Campus für das Fachhochschulzentrum Graz-West begangen.  
Nur 169 Tage nach dem feierlichen Spatenstich wurde heute bereits die Gleichenfeier für den künftigen Campus für das Fachhochschulzentrum Graz-West begangen. Nur 169 Tage nach dem feierlichen Spatenstich wurde heute bereits die Gleichenfeier für den künftigen Campus für das Fachhochschulzentrum Graz-West begangen.
 
Zum Feiertag wurde die Gleichenfeier für viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft, die sich bereitwillig zum Erinnerungsfoto aufstellte. 
Zum Feiertag wurde die Gleichenfeier für viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft, die sich bereitwillig zum Erinnerungsfoto aufstellte.Zum Feiertag wurde die Gleichenfeier für viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft, die sich bereitwillig zum Erinnerungsfoto aufstellte.
 

Autor: Wolfgang Maget

Als "neuer Motor des Grazer Westens" wurde das Fachhochschulzentrum im "Dreiländereck" der Bezirke Eggenberg, Gries und Lend heute bezeichnet - und dieser Motor bekommt eine attraktive neue Motorhaube: Nur 169 Tage nach dem feierlichen Spatenstich wurde für das neue Campusgebäude des Fachhochschulzentrums Graz-West die Gleichenfeier begangen. Im Sommer nächsten Jahres sollen in der Eggenberger Allee eine Bibliothek, ein Audimax, Hörsäle, Büros und eine Mensa sowie eine Tiefgarage bereits genutzt werden können. Die Gesamtkosten sind mit 19,6 Millionen Euro gedeckelt.

"Bildungshauptstadt"

Er sei stolz darauf, dass Graz trotz des großen finanziellen Bedarfs den Weg der Bildungshauptstadt gegangen sei, betonte Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl heute Mittag bei der Gleichenfeier für das neue Campusgebäude: "Graz ist auch in Bezug auf die Fachhochschulen deutlich die Nummer eins unter den österreichischen Städten. Die Marke Graz ist berühmt geworden und wird vielfach beneidet als Kultur- und Sporthauptstadt, als Menschenrechtsstadt und Sozialstadt und eben auch als Bildungsstandort!" Besonders dankte der Bürgermeister dem Geschäftsführer der Grazer Bau- und Grünlandsicherungsges.m.b.H. (GBG), Heinz Weiglein, der federführend für die rasche Verwirklichung des Campusgebäudes verantwortlich gezeichnet habe. "Als ehemaliger Boxer hat er durch zähes Verhandlungsgeschick schon viele Projekte auf Schiene gebracht, die sonst in dieser Geschwindigkeit nicht möglich gewesen wären", zollte Nagl der "Schlagkraft" Weigleins Respekt.

 
Stolz auf Investition

Auch Wirtschaftsstadtrat Mag. Dr. Christian Buchmann zeigte sich stolz auf die Investitionen der Stadt zu Gunsten der Bildungseinrichtungen. Unter großem Zeitdruck sei es gelungen, für die boomende Fachhochschule zeitgemäße und attraktive Räumlichkeiten zu sichern, erklärte Buchmann im Beisein zahlreicher VertreterInnen der Stadt Graz, der Bezirke, der Wirtschaft, der Fachhochschulen und des öffentlichen Lebens. Auch Altbürgermeister Alfred Stingl ließ es sich nicht nehmen, die Gleichenfeier zu jenem Bau, der noch unter seinem Vorsitz im Gemeinderat beschlossen worden war, zu verfolgen.

Aufwind für den Westen

GBG-Geschäftsführer Heinz Weiglein gab einen Überblick über den Campus, für dessen Errichtung der Gemeinderat eine gedeckelte Summe von damals 270 Millionen Schilling - mittlerweile 19,6 Millionen Euro - freigegeben hatte. Die gesamte Nutzfläche beträgt 16.100 Quadratmeter, wovon rund 2.700 Quadratmeter auf die Tiefgarage entfallen. "Selbst bei der Tropenhitze des heurigen Sommers wurde der Bau ohne Stopp durchgezogen", bewunderte Weiglein die Bauarbeiter, die sich auch von zwei Hitzschlägen nicht bremsen ließen. Das Fachhochschulzentrum verspüre und zeige jetzt jenen Aufwind, den die Stadt Graz durch ihr Engagement im lange benachteiligten Westen der Stadt erzeugt habe. Das bestätigte auch der Geschäftsführer des Fachhochschule Joanneum GmbH, Mag. Dr. Markus Tomaschitz: Er bezeichnete die nunmehr fünfjährige Geschichte der Fachhochschulen in Graz als "einzige Erfolgsstory" und warnte vor einem Sparen im Bildungsbereich: "Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen wir unseren Ausbildungsstandard nicht nur halten, sondern sogar noch ausbauen!"
 
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