
Für den zweiten Abschnitt der Sanierung des Augartens gab der Grazer Stadtsenat in seiner heutigen Sitzung unter Vorsitz von Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl „grünes Licht“: Für die Erweiterung und Attraktivierung des Kleinkinderspielbereichs und des zentralen Aufenthaltsplatzes beim Kiosk sowie für die Verlagerung der Hundewiese in den südöstlichen Teil des Parks (samt Einzäunung) sind insgesamt 250.000 Euro vorgesehen (40.000 Euro davon sind Planungskosten). Derzeit läuft ja der erste Teil der Arbeiten im Augarten – die Wege werden saniert und neu definierte Plätze angebunden. Die Planung des Eingangsplatzes bei der Augartenbrücke wird mit der Planung für die neue Radwegrampe abgestimmt; beide Projekte sollen 2007 realisiert werden.
Gleich in zwei Fällen ging es heute im Stadtsenat um das Grazer Stadtwappen: Dem international angesehenen „Grazer Concertchor“, der seit 35 Jahren für konstante musikalische Qualität steht, und dessen „Kind“, dem überaus erfolgreichen „Grazer Concertjugendchor“, wird das Recht zur Führung und Verwendung des Grazer Stadtwappens verliehen. Über diese Auszeichnung freuen sich die jugendlichen Sängerinnen und Sänger ganz besonders: So können sie bereits das Grazer Stadtwappen auf ihrem Konzertdress tragen, wenn sie Ende Juni als einer von nur drei europäischen Chören in San Francisco beim weltweit anspruchsvollsten Jugendchorwettbewerb, dem „Childrens Choir Competition“, die Murmetropole vertreten. Das Grazer Stadtwappen wird künftig aber auch auf einem Brunnen in der Stadtgemeinde Olomouc in der tschechischen Republik prangen: Der Brunnen wird zu Ehren des Johannes Sarkander errichtet, der 1995 vom Papst heilig gesprochen wurde und in der Kathedrale von Olomouc beigesetzt ist. Auf dem Brunnen sollen die Wappen aller jener Städte angebracht werden, in denen der heilige Johannes Sarkander weilte oder wirkte – Graz kommt zu Ehren, weil er im Jahr 1604 in Graz zum Doktor der Theologie promovierte.
Rund 154.000 Euro stellte der Stadtsenat heute für die Weiterführung der Aktion „Freifahrten mit dem Behindertentaxi“ des Sozialamtes bis 31. Mai 2006 zur Verfügung. Danach soll die Aktion neu organisiert und strukturiert werden. Mit 18.500 Euro wird heuer der Taxi-Shuttledienst zwischen der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 7 und dem Seniorenwohnheim in der Krottendorfer Straße 14 unterstützt.