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30.05.2006

Grazer Kinderpädagoginnen als Vorreiterinnen

Leitfaden zum Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern

Die Grazer Kindergartenpädagoginnen überreichten heute den von ihnen entwickelten Leitfaden an Stadträtin Tatjana Kaltenbeck-Michl (Mitte). 
Die Grazer Kindergartenpädagoginnen überreichten heute den von ihnen entwickelten Leitfaden an Stadträtin Tatjana Kaltenbeck-Michl (Mitte).Die Grazer Kindergartenpädagoginnen überreichten heute den von ihnen entwickelten Leitfaden an Stadträtin Tatjana Kaltenbeck-Michl (Mitte).
 

Von Daniela Kerschbaumer

„Schon jetzt gibt es Anfragen aus anderen Städten nach unserem gerade erst erschienen ‚Leitfaden zum Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern im Kindergarten’", freut sich Kinder- und Jugendstadträtin Tatjana Kaltenbeck-Michl, der Dienstag Vormittag der druckfrische Leitfaden von den engagierten städtischen Kindergartenpädagoginnen überreicht wurde.

Gezählte 49 Seiten umfasst das Werk, das die städtischen Kinderpädagoginnen in den vergangenen Monaten gemeinsam mit PsychologInnen und ExpertInnen in einem dafür eingerichteten Arbeitskreis erarbeitet haben. Anlass für das Entstehen des Leitfadens war eine Erhebung bei den städtischen Kindergartenpädagoginnen, die zeigte, dass im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern vermehrt der Wunsch nach einem „schriftlichem Ratgeber - einen Leitfaden eben", so Kaltenbeck-Michl, entstand.

Das Werk umfasst in klaren Umrissen Inhalte wie die Definition „Verhaltensauffälligkeit" bzw. „Verhaltensstörung", welche Möglichkeiten den Kindergartenpädagoginnen überhaupt zur Verfügung stehen, Fallbeispiele, die Auseinandersetzung mit ADHS - Aufmerksamkeits- Defizithyperaktivitäts-Sydrom und vieles mehr.

„Die städtischen Kindergartenpädagoginnen sind hier vorbildlich an ein leider immer stärker werdendes gesellschaftliches Problem der Verhaltensauffälligkeit von Kindern herangetreten. Das Engagement und die pädagogische Verantwortung der Kindergartenpädagoginnen ist besonders hervorzuheben, immerhin entstand dieser Leitfaden in kürzester Zeit!", so Kaltenbeck-Michl.

 
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