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29.09.2006

Ahornblatt & Steirer-Panther

Kanadische Botschafterin zu Gast im Rathaus

Herzlicher Empfang in Graz: Kanadas Botschafterin Marie Gervais-Vidricaire trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und FP-Klubobfrau Mag. Margit Uray-Frick sprachen mit der Diplomatin über die guten Beziehungen und wie man die Zusammenarbeit in Zukunft noch erweitern könnte.  
Herzlicher Empfang in Graz: Kanadas Botschafterin Marie Gervais-Vidricaire trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und FP-Klubobfrau Mag. Margit Uray-Frick sprachen mit der Diplomatin über die guten Beziehungen und wie man die Zusammenarbeit in Zukunft noch erweitern könnte. Herzlicher Empfang in Graz: Kanadas Botschafterin Marie Gervais-Vidricaire trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und FP-Klubobfrau Mag. Margit Uray-Frick sprachen mit der Diplomatin über die guten Beziehungen und wie man die Zusammenarbeit in Zukunft noch erweitern könnte.
 

Die Beziehungen könnten gar nicht besser sein. Zwischen Kanada und Österreich bestehen traditionell gute Verbindungen – speziell zwischen Graz und seiner Wahlheimat hat Frank Stronach mit Magna das Band in den vergangenen Jahren noch enger zu knüpfen geholfen. Kein Wunder, dass die kanadische Botschafterin in Österreich, Marie Gervais-Vidricaire, bei ihrem heutigen Besuch in Graz mit der frühherbstlichen Sonne um die Wette strahlte. Wie ihre Vorgängerin Ingrid Hall trug auch sie sich ins Goldene Buch der Stadt Graz ein und wurde von Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl herzlich empfangen.

Seit Mitte Oktober des Vorjahres ist Gervais-Vidricaire im Amt und wird gemeinsam mit ihrem Gatten Marc Vidricaire und ihren beiden Söhnen (13 und 16 Jahre) insgesamt vier Jahre in der Bundeshauptstadt bleiben. Ihr heutiger Graz-Besuch war nicht ihr erster: Bereits 2003 besuchte sie mit der Familie die Kulturhauptstadt und ist begeistert von der Dynamik, die hier herrscht: „Die Menschen sehen sehr zufrieden aus“, bemerkte die Diplomatin beim Rundgang durch das heute eröffneten „Alpe Adria Bio-Fest“ am Hauptplatz. Bürgermeister Nagl unterlegte ihre Bemerkung mit eindrucksvollen Zahlen: „Rund 40.000 SchülerInnen und noch mal über 40.000 StudentInnen machen Graz zu einer jungen und dynamischen Stadt im Herzen des sich erweiternden Europas.“

 
Traditionell gute Kontakte
Ist seit Mitte Oktober 2005 im Amt: Marie Gervais-Vidricaire aus Québec bleibt insgesamt vier Jahre in Österreich. 
Ist seit Mitte Oktober 2005 im Amt: Marie Gervais-Vidricaire aus Québec bleibt insgesamt vier Jahre in Österreich.Ist seit Mitte Oktober 2005 im Amt: Marie Gervais-Vidricaire aus Québec bleibt insgesamt vier Jahre in Österreich.
 

Die Vernetzung im Schulwesen, zwischen den Universitäten und generell auf Wissenschafts- und Technologiesektor hat in den bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und Kanada seit jeher eine bedeutende Rolle gespielt. So wurde beispielsweise 1985 zwischen dem Bildungsministerium und dem kanadischen Rat für Naturwissenschaft und technische Forschung ein Abkommen über wissenschaftliche Zusammenarbeit getroffen. „Die Beziehungen sind so gut, da habe ich gar nicht viel zu tun“, scherzte die Botschafterin und kam sogleich auf die wirtschaftlichen Kontakte zu sprechen: „Wir versuchen unter anderem österreichische Investoren in unser Land zu bringen.“ Mit Erfolg, wie sich zeigt, denn 112 Firmen sind dem Ruf ins „Land der Mountis“ bereits gefolgt. Als ein Bindeglied fungiert Frank Stronach zwischen Österreich und Kanada. Alle fünf Wochen reist der „Austro-Kanadier“ für ungefähr sieben Tage von seinem Wohnsitz Toronto in die Heimat, wo an der TU-Graz sogar ein eigenes Institut nach ihm benannt wurde. Botschafterin Gervais-Vidricaire besitzt als einzige in ihrer diplomatischen Kollegenschaft einen Chrysler als Dienstfahrzeug, was sie sehr amüsant findet: „Ich mag dieses Auto, es macht viel Spaß!“

Vor ihrem Besuch im Rathaus eröffnete Marie Gervais-Vidricaire im Zentrum für kanadische Beziehungen an der Universität ein Symposion, an dem WissenschaftlerInnen aus ganz Europa teilnehmen. Bereits am Nachmittag reist die Botschafterin wieder zurück nach Wien.

 
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