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BürgerInnenbeteiligung

"ZEIT FÜR GRAZ"

Planungswerkstatt

Aktionsprogramm

Unter dem Titel „Planungswerkstatt. Zeit für Graz“ hat die Stadt Graz ein Projekt in Gang gebracht, das allen Bürgerinnen und Bürgern nun Gelegenheit bietet, sich an der künftigen Gestaltung der Stadt zu beteiligen. Ziel ist es, die Ideen und Visionen, aber auch Lob und Tadel der Bürgerinnen und Bürger zu sammeln, zu diskutieren und auf eine bestmögliche Entwicklung der Stadt abzustimmen.

Quer durch alle Bezirke
Die Ergebnisse dieser ersten Werkstättenrunde, die durch alle 17 Grazer Stadtbezirke führt, sind Grundlage für eine weitere Veranstaltungsreihe. Ab Februar 2007 werden die Themenschwerpunkte der Werkstättengespräche in so genannten Konsenskonferenzen behandelt und ein Maßnahmenkatalog wird erstellt. Dieser wird - im Sinne einer besseren Wohn- und Lebensqualität - in der weiteren Stadtentwicklung Berücksichtigung finden und zur Umsetzung gebracht.

Lösungen finden
Nicht immer wird alles möglich sein. Aber das Machbare und Dringliche wird im Sinne einer besseren Lebensqualität der BewohnerInnen der Stadt Graz - Schritt für Schritt - einer Lösung zugeführt. Begleitet wird der gesamte Prozess von einem offenen Dialog mit Politik und Verwaltung. Alle Beteiligten haben sich fair und zielgerichtet in den Dienst der Sache gestellt.

Sich Zeit nehmen
Mit einer Laufzeit bis Ende 2007 entwickelt die „Planungswerkstatt. Zeit für Graz“ Strategien und Konzepte einer künftigen Stadtentwicklung. Wichtigste Voraussetzung für das Gelingen dieser Mission ist die Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Graz. Ihre Beiträge bilden die Basis jeder weiteren Entwicklung. Daher wünschen sich alle Beteiligten, dass die interessierte Grazer Bevölkerung mitmacht und sich Zeit nimmt, Zeit für Graz.

Neue Perspektiven
Die Fachämter der Stadt Graz sind in dieses Vorhaben fest eingebunden. Sie werden während der gesamten Projektlaufzeit über Fortgang und Ergebnisse informiert und stellen ihre operative Erfahrung in den Dienst der Sache. Das gilt insbesondere auch für die Bezirksvertretungen vor Ort. Zusätzliche und ergänzende Perspektiven darf man sich von den eigenständigen Begleitprozessen „Jugend, MigrantInnen, Wirtschaft, Fachhochschulen und Universität“ erwarten. Sie bringen - auch unter Berücksichtigung bereits vorhandener Ergebnisse aus den Innovationswerkstätten - ihre spezifischen Wissens- und Erfahrungswerte ein.

Stadt Graz, Stadtbaudirektion
Referat für BürgerInnenbeteiligung 
Herrengasse 9, Generalihof/Stiege 2/1 OG 
8011 Graz 
Tel.: 0316.872-3532
Fax: 0316.872-3539
Email: buergerbeteiligung@stadt.graz.at 
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 8-14 Uhr

 

Das sogenannte "Modell Basel" wurde zu einem europaweiten anerkannten BürgerInnenbeteiligungsmodell. Bei dieser Form der Einbindung breiter Bevölkerungskreise in die Erarbeitung einer Stadt-Vision geht es nicht um das reine Abfragen von Wunschlisten, sondern um die Erarbeitung langfristig gültiger Zielvorstellungen zur Positionierung des Zentralraumes Graz als für möglichst viele BürgerInnen attraktiven Platz zum Leben. Als reizvolles Zentrum für Wohnen, Arbeit und Freizeit.

Die Beratungs- und Kommunikationsfirma ecos mit Sitz in Basel, ist Expertin in der Gestaltung von Bürgerbeteiligungsprozessen. ecos hat ein Modell für einen massgeschneiderten Beteiligungsprozess in Basel entwickelt, welches unter dem Namen Werkstadt Basel zwischen 1996 und 1999 im Auftrag des Kantons Basel-Stadt erfolgreich umgesetzt wurde. Es wurde in der Zwischenzeit für die Stadt Lausanne angepasst und umgesetzt (2002-2005) und dient nun als Referenzmodell für den geplanten Beteiligungsprozess der Stadt Graz (Arbeitstitel: Werkstatt Graz: Vitale Stadtentwickung durch Lebensqualität und Finanzen»).

 
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