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Jugendschutz

Mag.a Sabine Neubauer  
Mag.a Sabine Neubauer Mag.a Sabine Neubauer
 

Adresse: Kaiserfeldgasse 25, 8011 Graz

Mag.a Sabine Neubauer
Tel.: +43 316 872-3126
Fax: +43 316 872-3119
E-Mail: sabine.neubauer@stadt.graz.at

 

 
Öffnungs- und Parteienverkehrszeiten

Nach telefonischer Vereinbarung

 
Aufgabenbereich

Vom Amt für Jugend und Familie wird insbesondere der präventive Jugendschutz wahrgenommen - damit ist gemeint:  

  1. Struktureller Jugendschutz

    bedeutet: Gefährdungen möglichst nicht entstehen zu lassen

    • Die Mitgestaltung der Lebenswelten von (Kindern und) Jugendlichen außerhalb der Familie soll frühzeitig bei Planungen verankert werden. Es gilt, die Interessen von (Kindern und) Jugendlichen deutlich zu vertreten und den Diskurs zu Jugendschutzfragen offensiv zu fördern und zu führen.
    • Die Vernetzung aller mit Jugendschutz befassten KooperationspartnerInnen (Polizei, LKH – Kinderklinik, Wirtschaftskammer, befasste Magistratsabteilungen, Kinder- und Jugendanwaltschaft, etc.) ist aktiv zu fördern
    • Allgemeine und zielorientierte Öffentlichkeitsarbeit ist zu leisten

  2. Erzieherischer Jugendschutz

    bedeutet: (Kinder und) Jugendliche werden über Gefährdungssituationen aufgeklärt und zu einem verantwortungsvollen Umgang angeleitet, insbesondere durch folgende Maßnahmen:

    • Beratung und Unterstützung von Jugendlichen und Eltern auf Anfrage
    • Beratung und Unterstützung von Fachkräften in der Arbeit mit Jugendlichen auf Anfrage (zum Beispiel in Schulen oder Betrieben)
    • Sammeln, Dokumentieren und Vermitteln von Informationen zu Jugendschutzthemen
    • Sichtung, Überprüfung und Beurteilung von jugendrelevanten Themen
    • Erstellen von Informationsmaterial

Der gesetzliche Jugendschutz (Verfahren nach Übertretungen des Steiermärkischen Jugendgesetzes) wird seit 1. Februar 2014 durch das Strafamt der Bau- und Anlagenbehörde, Tummelplatz 9, wahrgenommen.

Das Steiermärkische Jugendgesetz (StJG) sieht für Jugendliche nach Übertretung und erfolgter Anzeige folgende Strafen vor:

  1. Alleinige Geldstrafe
  2. Beratungsgespräch, Gruppenarbeit, Sozialleistung
  3. Kombination von Geldstrafe und Maßnahme nach Punkt 2

Mittels Durchführungserlass des Landes zum StJG 2013 wird bestimmt, welche Strafe bei welchem Delikt anzuordnen ist. Bei bestimmten Jugendschutzverstößen sind Polizei und Ordnungswache der Stadt Graz auch ermächtigt, mittels Organverfügung Geldbeträge einzuheben. In diesem Fall wird keine Anzeige an die Behörde erstattet. Hier finden Sie weiterführende Informationen zu den Strafen.

 
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