

Die Stadt Graz setzt am 1. November Zeichen des Totengedenkens beim Internationalen Mahnmal am Zentralfriedhof. (Bild Archiv 2005)
Den Allerheiligentag nimmt die Stadt Graz wie jedes Jahr zum Anlass, ihren Verstorbenen zu gedenken. Den Auftakt macht das Gedenken der „Arbeitsgemeinschaft der politisch Verfolgten“ im ehemaligen Hinrichtungsraum des Landesgerichts für Strafsachen, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 41 (Eingang am südlichen Ende des Hauptgebäudes) um 9 Uhr.
Im Anschluss daran laden Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und das Kulturamt zur
Totengedenkfeier
am Mittwoch, 1. November 2006, 10 Uhr,
auf dem Grazer Zentralfriedhof,
Internationales Mahnmal,
ein. Auf den Choral mit offizieller Kranzniederlegung folgen das Totengedenken der israelitischen Kultusgemeinde durch deren Präsidenten Gérard Sonnenschein und ein Ökumenischer Wortgottesdienst mit Stadtpfarrpropst Prälat Dr. Heinrich Schnuderl und Seniorin Pfarrerin Mag. Christa Schrauf. Eine Ansprache werden Bürgermeister Nagl und sein Amtskollege aus Maribor, DI Boris Sović, halten. Für die Verbände der politisch Verfolgten spricht Bezirksvorsteher Gerhard Macher.
Die musikalische Umrahmung lieferen das Bläserensemble der Stadtpfarrkirche Graz unter der Leitung von Mag. Andrea Fournier sowie die „Grazer Keplerspatzen“ unter der Leitung von Mag. Ulrich Höhs.