
Von Mag. Wolfgang Hübel
Das ist noch einmal gut gegangen: Kurz bevor sie in eine Brecheranlage zur Zerkleinerung von Gestein gebracht wurde, konnte eine Artilleriegranate aus dem zweiten Weltkrieg als solche identifiziert werden. Das gefährliche Relikt konnte vom Entminungsdiesnst geborgen und abtransportiert werden. Ort des Geschehens war eine Großbaustelle in der Wiener Straße.
In den heutigen Vormittagsstunden wurde eine 12,8 cm-Artilleriegranate aus dem zweiten Weltkrieg bei den Aushubarbeiten für den Bau eines Einkaufszentrums in der Wiener Straße entdeckt. Gerade noch rechtzeitig, war doch dieses Aushubmaterial bereits für die Zerkleinerung in einer Brecheranlage vorbereitet.
Seitens Polizei und Katastrophenschutz wurde nach einer ersten Begutachtung der Entminungsdienst des Bundeskriminalamtes verständigt, der dann unter der Leitung von Heinz Holzmann das Kriegsrelikt fachgerecht bergen und abtransportieren konnte.
Eine solche Granate vom Kaliber 12,8 cm wiegt rund 35 Kilogramm und enthält ca. zwei Kilo Sprengstoff - nicht auszudenken, was bei einer "Zerkleinerung" in der Brecheranlage passiert wäre.