
Von Alexander Strobl
Ab dem Schuljahr 2007/08 werden die bisherigen Nachmittagsbetreuungen durch Vereine an 19 Schulen in ganztägige Schulformen umgewandelt. Damit ist es Schulstadtrat Werner Miedl trotz gleichbleibenden Budgets gelungen, eine flächendeckende Betreuung für Graz sicherzustellen.
Änderungen im Schulgesetz haben den Schulerhalter nunmehr verpflichtet, bei Bedarf jedem Kind einen Betreuungsplatz zur Verfügung zu stellen. Erst die Aktivierung sämtlicher Potenziale, also auch die Lukrierung von Bundes- und Landesmitteln, erlaubt es, dieser Pflicht nachkommen zu können.
Ab Herbst dieses Jahres werden die Freizeitstunden der Nachmittagsbetreuung wie bisher über den jeweils an der Schule tätigen Verein - SALE, ISOP, WIKI oder Kinderfreunde -, mit dem noch vor dem Sommer die neuen Verträge zu schließen sind, angeboten. Die Kosten für die fünf wöchentlichen Lernstunden werden künftig aus Bundesmitteln bestritten.
Stadtrat Miedl, der die Neuregelung in Absprache mit den Trägerorganisationen in die Wege geleitet hat, betont, dass es für die Kinder und Eltern keine Schlechterstellung hinsichtlich Betreuungsqualität, Beitrag und Öffnungszeiten geben werde.