
1.400 Ideen in 3.600 Arbeitsstunden! Mit diesen Zahlen beeindruckten letzte Woche die Verantwortlichen der Planungswerkstatt „Zeit für Graz“. Nach einer ExpertInnen-Analyse wurden elf vorrangige Themenbereiche ausgewählt, die als Grundlage für die im April startenden Konsenskonferenzen dienen werden. Zusätzlich werden in weiteren Veranstaltungsreihen die Personengruppen „Jugend“ und „MigrantInnen“ in eigenen Begleitprozessen in dieses Projekt integriert.
Um der Planungswerkstatt einen noch höheren gesellschaftlichen Stellenwert einzuräumen, wird nun versucht, prominente Grazerinnen und Grazer aus Industrie, Wirtschaft, Sport etc. in das Projekt einzubinden. Deshalb baten Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und Stadtrat DI Dr. Gerhard Rüsch am gestrigen Montag zum ersten Treffen des sogenannten „ProponentInnen-Komitees“ der Planungswerkstatt. Im Rahmen dessen nahmen sich Grazer Persönlichkeiten „Zeit für Graz“ und diskutierten mit den Verantwortlichen des Projektes über Ergebnisse und Zielsetzungen.
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl: „ Das Projekt ´Zeit für Graz´ ist ein erster Schritt zu einer modernen BürgerInnenbeteiligung. Ein Schritt, der es jeder Bürgerin und jedem Bürger ermöglicht, Graz aktiv mitzugestalten. Wenn auch bekannte Grazerinnen und Grazer an der Planungswerkstatt aktiv teilnehmen würden, wäre dies eine enorme Bereicherung.“
Die Liste der eingeladenen Persönlichkeiten liest sich jedenfalls wie das „who is who“ der Stadt Graz: Ärztekammerpräsident Dr. Dietmar Bayer, Ex-Landesrat Dr. Günter Dörflinger, TU Rektor Univ.-Prof. DI Dr. Hans Sünkel, Präsident der Industriellenvereinigung Mag. Jochen Pildner-Steinburg, „Saubermacher“ Hans Roth, 99ers-Managerin Silvia Priversek und viele andere haben ihr Interesse am Projekt bekundet. Das Team der Planungswerkstatt entwirft nun ein Modell, wie diese Personen am besten eingebunden werden können. Angedacht ist unter anderem eine Namenspatenschaft.