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28.02.2007

Übung der Berufsfeuerwehr

Brandszenario im LKH

Nur eine Übung: Brand im Krankenhaus! 
Nur eine Übung: Brand im Krankenhaus!Nur eine Übung: Brand im Krankenhaus!
 

Von Mag. Wolfgang Hübel

Das Horrorszenario eines Brandes im Operationstrakt der Gynäkologie des Grazer Landeskrankenhauses war die Grundlage einer Übung der Berufsfeuerwehr Graz am heutigen Nachmittag. Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Berufs- und der Betriebsfeuerwehr war dabei ebenso ein wichtiger Punkt für den Erfolg wie das professionelle Vorgehen von ärztlichem und Pflegepersonal.

 
Zusammenarbeit funktionierte einwandfrei
Brandbekämpfung und Menschenrettung standen im Vordergrund des Einsatzes. 
Brandbekämpfung und Menschenrettung standen im Vordergrund des Einsatzes.Brandbekämpfung und Menschenrettung standen im Vordergrund des Einsatzes.
 

In wenigen Tagen wird der renovierte Operationstrakt der Gynäkologie der LKH - Klinikums seiner Bestimmung übergeben. Grund genug, in einer Übung noch die Sicherheitsvorkehrungen für einen Brandfall zu überprüfen. Als Ausgangslage wurde ein Brand im Sterilisationsgang gewählt, wobei in der Folge ein Übergreifen auf die Operationssäle nicht ausgeschlossen werden konnte.

Es galt also nicht nur, durch die Berufsfeuerwehr Graz gemeinsam mit der Betriebsfeuerwehr des LKHs den Brand zu bekämpfen und in Rauch und Flammen eingeschlossene Personen zu befreien, sondern auch die drei Op-Säle zu evakuieren. In einer gemeinsamen Einsatzleitung wurden die Aufgaben klar verteilt: Während sich die Feuerwehrkräfte auf Brandbekämpfung und Menschenrettung (auch unter Einsatz einer Drehleiter) konzentrierten, fuhr ein Team von Ärzten und Pflegepersonal die laufenden Operationen herunter und evakuierte den Operationsbereich samt der Aufwachstation.

Brandrat Ing. Dieter Pilat, der die Einsatzleitung über hatte, ist voll des Lobes für den Ablauf dieser Übung: "Es ist eine entscheidende Bedingung für solche Einsätze, dass die Zusammenarbeit einwandfrei funktioniert. Sowohl die Betriebsfeuerwehr unter ihrem Einsatzleiter Oberbrandinspektor Neuhold als auch das medizinische Personal haben ihre schwierigen Aufgaben ganz ausgezeichnet gelöst. Wenn wir auch alle hoffen, dass eine solche Situation nie Realität wird, so kann man doch mit Beruhigung feststellen, dass alle Vorbereitungen getroffen sind, um auch so eine Katastrophe bestmöglich zu meistern!"
Die Berufsfeuerwehr war mit 21 Mann und fünf Fahrzeugen vor Ort, die Betriebsfeuerwehr mit acht Mann und einem Fahrzeug.

 
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