
Das kühle Nass ist gefragt, wenn das Quecksilber emporschießt. Vor allem in den vergangenen Tagen, wo wir in Graz Temperaturen gegen 40 Grad Celsius messen konnten, war es besonders wohltuend, eine Dusche mehr einzulegen, den Balkon- und Gartenpflanzen einen „Extraschluck“ zu gönnen und sich selbst regelmäßig den Wasserkrug nachzufüllen.
Auch wenn wir die „große Hitze“ laut MeteorologInnen hinter uns haben, die Temperaturen bleiben mit 30 Grad und darüber hochsommerlich. Wie sieht’s da mit den Wasserreserven in der Stadt aus? Droht eine Knappheit? „Nein!“ lautet die Antwort seitens der Grazer Stadtwerke AG. Und das, obwohl die vergangenen Tage den Rekord vom 30. April 2007 (62.611 m³ Wasserförderung) ins wanken brachten. Freitag, der 20. Juli 2007, ist sogar neuer Spitzenreiter mit 63.429 m³. Durchschnittlich werden in der Landeshauptstadt 52.000 m³ pro Tag benötigt.
Mit den Wasserwerken Andritz und Friesach sowie den Bezugsrechten von Wasser aus dem südlichen Hochschwabgebiet, den Reservekapazitäten im Wasserwerk Feldkirchen und Bezugsrecht beim Wasserverband Umland Graz, steht die Versorgung auf sicheren Beinen, auch in Zeiten extremer Trockenheit, informieren die ExpertInnen der Stadtwerke.
Na dann! Trinken Sie ruhig etwas mehr an so heißen Tagen, drei Liter werden von MedizinerInnen empfohlen.