Die kleine Bergkirche, die im 16. Jahrhundert auch „St. Johann am Kögelein" genannt wurde, steht auf einer mittelalterlichen Burganlage und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der Freskenzyklus im Inneren der Kirche wird dem Admonter Maler Bartolomeo Altomonte zugeschrieben und zeigt das Leben der unter dem römischen Kaiser Julian enthaupteten Märtyrer Johannes und Paul.
Nachdem 1895 ein Blitzschlag die Kirche schwer beschädigt hatte, wurde diese 1896 restauriert. Die Kirche ist im Besitz der Stadt Graz und gehört zur Pfarre Wetzelsdorf.
2004 wurden bei in Zusammenarbeit mit dem Archäologieland Steiermark und dem Landesmuseum Joanneum durchgeführten Grabungen die Reste von zwei Gebäuden aus dem Neolithikum (Jungsteinzeit) um etwa 3500 v. Chr. gefunden. Diese sind somit die ältesten dokumentierten Wohnhäuser der Steiermark.
Außerhalb der Hausbereiche kamen Keramikfragmente von Vorratsgefäßen, Stücke von verzierten Schalen, Perlen und Ringe zum Vorschein. Auch Tonlöffel, Spinnwirtel und Webgewichte wurden bei den Ausgrabungen gefunden.
Die Funde gehören zur Kulturgruppe der Lasinjakultur. Aus ihrem Bereich waren im vierten Jahrtausend v. Chr. die ersten Ackerbauern aus Westungarn, Kroatien und Slowenien in die Steiermark gekommen.
Weitere Funde wurden im Stadtgebiet von Graz gemacht (z. B. im Pfauengarten in der Nähe der Grazer Burg). Es kann somit von einer Besiedlung von Graz seit der Jungsteinzeit ausgegangen werden.
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