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27.09.2007

Kulturleitbild für Graz

kulturpolitische Schwerpunktsetzungen bis 2020

Von Richard Peer

Zahlreiche Bauten, wie das Kunsthaus, die Murinsel oder der Marienlift, wurden in Graz im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2003 errichtet. Einige davon wurden in der Zwischenzeit wieder verkauft. Was aber bleibt kulturpolitisch von „Graz 2003"? Und wichtiger: Welche Wege geht Graz im Bereich der Kultur in den kommenden Jahren?

Um eben diese Fragen zu beantworten, wird nun eine Arbeitsgruppe im Auftrag von Kulturstadtrat Werner Miedl ein kulturpolitisches Strategiepapier für die Stadt Graz erarbeiten. Damit kommt Stadtrat Miedl einer Forderung des Grazer Kulturbeirates nach, der diesen Schritt auch gefordert hat. Nach einer Analyse des Status-Quo der Grazer Kulturlandschaft sollen Maßnahmen in den Bereichen Schwerpunktsetzungen, Nachwuchsförderung, Integration etc. konkret ausgearbeitet und bis 2020 realisiert werden.

 
Prioritätenplan und kulturpolitische Zielformulierungen

Kulturstadtrat Miedl: „Dieses Strategiepapier ist ein wesentlicher Schritt in Richtung professioneller Kulturentwicklung. Die Erstellung eines Prioritätenplanes, kulturpolitische Zielformulierungen und die Beschreibung der Umsetzungsschritte sind dabei maßgeblich. Bis Ende 2007 werden die Ist-Zustände evaluiert und erste Überlegungen angestellt. Darauf aufbauend können wir ein detailliertes Kulturleitbild für Graz entwickeln, dass weit über das Jahr 2008 hinausreichen wird." Konkret will Miedl das Konzept „Graz 2020" bereits Ende 2008 dem Gemeinderat vorlegen.

Neben Mag. Veronika Ratzenböck (Wiener Expertin auf den Gebieten Kulturdokumentation und Kulturanalysen) werden Mag. Pauline Riesel-Soumare (Mitglied des Kulturbeirates, Expertin im Bereich Soziokultur), DI Harald Saiko (Mitglied des Kulturbeirates und Architekt) sowie Mag. Michael Petrowitsch (IG Kultur) mitarbeiten.

 
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