

Erörtern den Managementplan: Von links Mag. Gabriele Eschig und Präs. Dr. Hans Marthe (beide Österr. UNESCO-Kommission), Dr. Irene Wiese-v.Ofen (Internat. Federation for Housing and Planing), Stadtrat DI Dr. Gerhard Rüsch, DDr. Gabriele Russ (Land Steiermark - Kultur), DI Franz Neuwirth (Bundesministerium für Unterricht, Kunst u. Kultur) und Stadtbaudirektor DI Bertram Werle.
Quelle: Stadtbaudirektion
Auf Initiative der Österreichischen UNESCO-Kommission findet derzeit in Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark und der Stadt Graz, deren Altstadt seit 1999 zum Weltkulturerbe zählt, eine Konferenz der bislang acht österreichischen Welterbestätten in der steirischen Landeshauptstadt statt.
Im Rahmen des diesjährigen Konferenz-Themas „Gelebtes Management“ haben VertreterInnen des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, des Bundesdenkmalamts, ICOMOS sowie der International Federation for Housing and Planing die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Ideen weiterzuentwickeln. „Managementpläne zwingen dazu, Stärken und Schwächen einer Welterbestätte zu definieren und bieten den Rahmen für weitere Entwicklungsschritte der Stätten,“ betont Gabriele Eschig, Generalsekretärin der Österreichischen UNESCO-Kommission.
Der Balanceakt im Sinne einer dynamischen Erhaltung des Stadtbildes, das heißt die Pflege und die Revitalisierung der historischen Bausubstanz, verbunden mit innovativen Nutzungsinteressen wie die wirtschaftliche Notwendigkeit von neuer Architektur, ist ein gemeinsamer Lernprozess, der viele Chancen birgt“, ergänzt dazu Stadtbaudirektor Bertram Werle.