Suche starten


News + Aktuelles
Sie sind hier:

28.09.2007

Gelebtes Management

Welterbestätten-Konferenz in Graz

Erörtern den Managementplan: Von links Mag. Gabriele Eschig  und Präs. Dr. Hans Marthe (beide Österr. UNESCO-Kommission), Dr. Irene Wiese-v.Ofen (Internat. Federation for Housing and Planing), Stadtrat DI Dr. Gerhard Rüsch, DDr. Gabriele Russ (Land Steiermark - Kultur), DI Franz Neuwirth (Bundesministerium für Unterricht, Kunst u. Kultur) und Stadtbaudirektor DI Bertram Werle. 
Erörtern den Managementplan: Von links Mag. Gabriele Eschig  und Präs. Dr. Hans Marthe (beide Österr. UNESCO-Kommission), Dr. Irene Wiese-v.Ofen (Internat. Federation for Housing and Planing), Stadtrat DI Dr. Gerhard Rüsch, DDr. Gabriele Russ (Land Steiermark - Kultur), DI Franz Neuwirth (Bundesministerium für Unterricht, Kunst u. Kultur) und Stadtbaudirektor DI Bertram Werle.Erörtern den Managementplan: Von links Mag. Gabriele Eschig und Präs. Dr. Hans Marthe (beide Österr. UNESCO-Kommission), Dr. Irene Wiese-v.Ofen (Internat. Federation for Housing and Planing), Stadtrat DI Dr. Gerhard Rüsch, DDr. Gabriele Russ (Land Steiermark - Kultur), DI Franz Neuwirth (Bundesministerium für Unterricht, Kunst u. Kultur) und Stadtbaudirektor DI Bertram Werle.
 

Quelle: Stadtbaudirektion

Auf Initiative der Österreichischen UNESCO-Kommission findet derzeit in Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark und der Stadt Graz, deren Altstadt seit 1999 zum Weltkulturerbe zählt, eine Konferenz der bislang acht österreichischen Welterbestätten in der steirischen Landeshauptstadt statt.
 Im Rahmen des diesjährigen Konferenz-Themas „Gelebtes Management“ haben VertreterInnen des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, des Bundesdenkmalamts, ICOMOS sowie der International Federation for Housing and Planing die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Ideen weiterzuentwickeln. „Managementpläne zwingen dazu, Stärken und Schwächen einer Welterbestätte zu definieren und bieten den Rahmen für weitere Entwicklungsschritte der Stätten,“ betont Gabriele Eschig, Generalsekretärin der Österreichischen UNESCO-Kommission.

 
Stadt Graz mit Vorbildcharakter
Auf Aufforderung der UNESCO wurde für die Altstadt Graz ein neuer Managementplan erstellt und bei der diesjährigen Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees in Neuseeland offiziell bestätigt. Als fachliche Orientierung dient in Graz der auf Expertenebene erstellte Masterplan, der die Kernzone (historische Altstadt) samt Pufferzonen (nahe Umgebung) umfasst. „Der Managementplan ist das Ergebnis produktiver Diskussionen und wurde für die Grazer Altstadt sozusagen maßgeschneidert,“ erläutert Planungsstadtrat Gerhard Rüsch.

Der Balanceakt im Sinne einer dynamischen Erhaltung des Stadtbildes, das heißt die Pflege und die Revitalisierung der historischen Bausubstanz, verbunden mit innovativen Nutzungsinteressen wie die wirtschaftliche Notwendigkeit von neuer Architektur, ist ein gemeinsamer Lernprozess, der viele Chancen birgt“, ergänzt dazu Stadtbaudirektor Bertram Werle.

 
 
  • socialbuttons