

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (li.) und Bgm.Stv. Walter Ferk (re.hi.) bei den Gedenkfeierlichkeiten am Grazer Zentralfriedhof.„Angesichts des Todes endet aller Streit“ lautet ein Zitat des französischen Naturalisten Emile Zola. Dies gilt wohl auch für jene unzähligen Gefallenen der beiden Weltkriege, denen dieser Tage beim Internationalen Mahnmal am Grazer Zentralfriedhof gedenkt.
Die VertreterInnen der Stadt Graz nahmen den gestrigen Allerheiligen-Tag wie auch heute, Allerseelen, zum Anlass, um im Rahmen von traditionellen Feierlichkeiten Wertschätzung für die Verstorbenen zu bekunden und die Erinnerung als Mahnung zu betrachten, Fehler der Vergangenheit zu vermeiden und den Dialog der Völker zu fördern.
Den Auftakt der Feierlichkeiten bildete am 1. November 2007 das Gedenken der „Arbeitsgemeinschaft der politisch Verfolgten“ im ehemaligen Hinrichtungsraum des Landesgerichts für Strafsachen (Conrad von Hötzendorf-Straße 41, Eingang am südlichen Ende des Hauptgebäudes).
Im Anschluss daran lud Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl zur traditionellen Totengedenkfeier beim Mahnmal auf dem Grazer Zentralfriedhof ein und betonte in seiner Ansprache die enorme Bedeutung des grenzübergreifenden Miteinaders für eine friedvolle gemeinsame Zukunft. Die guten Kontakte zum Nachbarn Slowenien hob er positiv hervor, hier seinen auch die Grenzen in den Köpfen der Menschen längst gefallen.
Dem Choral mit offizieller Kranzniederlegung folgte ein Ökumenischer Wortgottesdienst, zelebriert von Bischofsvikar Prälat Dr. Heinrich Schnuderl und Vertretern der anderen christlichen Kirchen in Graz.
Für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung sorgte das Bläserensemble der Stadtpfarrkirche unter der Leitung von Mag. Andrea Fournier und der „jugend.art.chor“ unter der Leitung von Mag. Maria Fürntratt.