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30.11.2007

Tag der Offenen Tür

Eröffnung der neuen Kläranlage geht am 1. Dezember weiter

Nach gut fünf Jahren Bauzeit galt es, die eröffnung zu feiern. 
Nach gut fünf Jahren Bauzeit galt es, die eröffnung zu feiern.Nach gut fünf Jahren Bauzeit galt es, die eröffnung zu feiern.
 

Hunderte Festgäste, allen voran Spitzen aus Landes- und Stadtpolitik, folgten der Einladung zur Eröffnung der neuen Kläranlage der Stadt Graz in Gössendorf. Dieses größte Umweltprojekt der Steiermark zählt zu den modernsten, die derzeit in Europa in Betrieb sind, und wird es wohl auch noch für eine Weile bleiben. Die technischen Daten und Abläufe sowie Informationen zum Tag der Offenen Tür, mit der die Eröffnung am morgigen 1. Dezember zwischen 9 und 16 Uhr fortgesetzt wird, finden Sie hier.

 
Sie zogen an der Spitze des Faulturms die letzten Schrauben fest: Landesrat Seitinger, Bürgermeister Nagl, Stadtrat Rüsch und Stadträtin monogiudis. Im Hintergrund Kanalamtsleiter Maurer. 
Sie zogen an der Spitze des Faulturms die letzten Schrauben fest: Landesrat Seitinger, Bürgermeister Nagl, Stadtrat Rüsch und Stadträtin monogiudis. Im Hintergrund Kanalamtsleiter Maurer.Sie zogen an der Spitze des Faulturms die letzten Schrauben fest: Landesrat Seitinger, Bürgermeister Nagl, Stadtrat Rüsch und Stadträtin monogiudis. Im Hintergrund Kanalamtsleiter Maurer.
 
Landesrat Hans Seitinger nannte die während fünf Jahren für 49 Millionen Euro um- und ausgebaute Anlage ein technisches Wunderwerk und hob die lebenswichtige Bedeutung sauberen Wassers hervor. Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl verwies mit Stolz auf den Umstand, dass es zudem gelungen ist, dieses Projekt in „Zeiten des Sparens" fertigzustellen. Stadtrat DI Dr. Gerhard Rüsch vermerkte unter Hinweis auf den Umweltschutz als Gebot der Stunde, dass die neue Kläranlage „49 Millionen und keinen Cent weniger wert" sei. Ins selbe Horn stieß DI Gerald Maurer, Leiter des städtischen Kanalbauamtes, der zwar eine anfangs zu optimistische Kalkulation eingestand, aber das gelungene Preis-Leistungsverhältnis anhand imponierender Beispiele ausgiebig erörterte. Die nach der Ausschreibung zum Zug gekommenen Firmen - es waren 72 Betriebe mit mehr als tausend MitarbeiterInnen an der Arbeit - hätten sich auch als die besten erwiesen. Betriebsleiter Josef Hirtenfellner erzählte vom Alltag der letzten Jahre, als es galt, den laufenden Betrieb der Anlage während der Umrüstungen zu gewährleisten.
 
Balanceakt in 25 Metern Höhe: Heinz Zak. 
Balanceakt in 25 Metern Höhe: Heinz Zak.Balanceakt in 25 Metern Höhe: Heinz Zak.
 
Im Anschluss an die Segnung durch den Hausmannstättener Pfarrer Dr. Josef Wilfing wurden die Gäste ins Freie gebeten, wo der Tiroler Spitzenkletterer und Weltklassefotograf Heinz Zak ein dünnes Nylonband zwischen den Spitzen zweier riesiger Faultürme gespannt hatte. Symbolisch für den Bau der neuen Kläranlage, einem Hochseilakt gleich, versuchte er den Luftraum auf einer dünnen Leine zu durchqueren. Auch das ist gelungen.
 
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