

Bischof Martin Brenner (Bildausschnitt), Giovanni Pietro de Pomis, 1612, Bronzemedaille, Münzkabinett am Landesmuseum Joanneum.Martin Brenner, der zu einer Speerspitze der katholischen Gegenreformation in der Steiermark werden sollte, besuchte im damals evangelischen Ulm die Lateinschule und studierte danach an der Universität Dillingen Philosophie und Theologie. 1582 trat er in den Dienst des Erzbischofs von Salzburg ein, zwei Jahre später wurde er Bischof von Seckau. Die innerösterreichische Gegenreformation wurde vor allem von Brenner und dem Lavanter Bischof Georg Stobaeus von Palmburg getragen. Fungierte Palmburg als Planer, so hatte Brenner die Leitung der Religions-Reformationskommission über und trat somit als Vollstrecker der Gegenreformation im landesfürstlichen Auftrag auf.
Gerhard Schwarz