

Hackher zu Hart entstammt einem alten niederösterreichischen Adelsgeschlecht. Er machte mit den Genietruppen - den heutigen Pionieren vergleichbar - an verschiedenen Kriegsschauplätzen in Europa Karriere und trat 1826 als Oberst in den Ruhestand. In den napoleonischen Kriegen erhielt er hohe Auszeichnungen, darunter das Ritterkreuz des Maria- Theresia-Ordens. Die Stadt Graz ehrte ihn 190 mit dem „Hackher-Löwen" auf dem Schloßberg. Graz wurde nur ein einziges Mal in seiner Geschichte - sieht man von den Bombardements des Zweiten Weltkrieges ab - konkret in Kampfhandlungen verwickelt, nämlich in die Auseinandersetzungen von österreichischer und napoleonischer Armee zwischen den Schlachten von Aspern (Mai 1809) und Wagram (Juli 1809).
Gerhard Schwarz