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29.01.2009

Leben wie andere auch

Sozialstadträtin Edlinger besuchte Einrichtungen der Lebenshilfe

„Arbeiten wie andere auch“: über diesen Ansatz diskutierte Stadträtin Elke Edlinger auch mit Erika Lendl, Filialleiterin der Konditorei faMoss 
„Arbeiten wie andere auch“: über diesen Ansatz diskutierte Stadträtin Elke Edlinger auch mit Erika Lendl, Filialleiterin der Konditorei faMoss„Arbeiten wie andere auch“: über diesen Ansatz diskutierte Stadträtin Elke Edlinger auch mit Erika Lendl, Filialleiterin der Konditorei faMoss
 

„Wege für Menschen zu ermöglichen, die ansonsten verschlossen blieben, darum bemüht man sich seit Jahrzehnten in der Lebenshilfe. Ein selbstbestimmtes Leben - eben `leben können wie andere auch´, das ist auch für mich das wichtigste Ziel der Angebote für Menschen mit Behinderung", so Sozialstadträtin Elke Edlinger. In ausführlichen Gesprächen mit Ursula Vennemann, der ehrenamtlichen Präsidentin der Lebenshilfe Graz und Umgebung - Voitsberg, sowie mit MitarbeiterInnen der verschiedenen Projekte konnte sich Edlinger über die Angebotsstruktur informieren und über Entwicklungen und Zukunftsherausforderungen diskutieren.

 
Arbeiten wie andere auch
Sozialstadträtin Elke Edlinger im Gespräch mit Herrn Arnold Kämpf, dem Backstubenleiter der Konditorei faMoos in der Schererstraße 
Sozialstadträtin Elke Edlinger im Gespräch mit Herrn Arnold Kämpf, dem Backstubenleiter der Konditorei faMoos in der SchererstraßeSozialstadträtin Elke Edlinger im Gespräch mit Herrn Arnold Kämpf, dem Backstubenleiter der Konditorei faMoos in der Schererstraße
 
In ausführlichen Gesprächen mit Präsidentin der Lebenshilfe, Ursula Vennemann (Bildmitte), informierte sich Sozialstadträtin Elke Edlinger über die Angebotsstruktur der Lebenshilfe.  
In ausführlichen Gesprächen mit Präsidentin der Lebenshilfe, Ursula Vennemann (Bildmitte), informierte sich Sozialstadträtin Elke Edlinger über die Angebotsstruktur der Lebenshilfe. In ausführlichen Gesprächen mit Präsidentin der Lebenshilfe, Ursula Vennemann (Bildmitte), informierte sich Sozialstadträtin Elke Edlinger über die Angebotsstruktur der Lebenshilfe.
 

In der Konditorei faMoos in der Schererstraße startete die Besuchstour. FaMoos ist ein Integrationsbetrieb, wo Jugendliche im Bereich des Konditorwesens und der Gastronomie ausgebildet werden. Darüber hinaus erhalten hunderte Jugendliche durch weitere Projekte wie Start?Klar!-Clearing, Berufsausbildungsassistenz und Team A+ Chancen und Unterstützung beim Arbeitseinstieg. Zielgruppe dieser Angebote sind junge Menschen, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf mitbringen, Lernschwierigkeiten haben oder sozial-emotional Unterstützung brauchen. Beeindruckt war Edlinger unter anderem von den geschilderten Karrieren einzelner TeilnehmerInnen und der guten Vernetzung der Angebote untereinander.

Bistro Relativ
Nächste Station bildete das Bistro Relativ, das Schulbuffet in der Modeschule am Ortweinplatz - ein weiteres Integrationsprojekt und Teil des breiten Angebotes der Arbeitsprojekte Liebenau der Lebenshilfe, zu dem etwa auch die Tageswerkstätte Puntigam und die Gastronomie am Standort Casalgasse gehören.

Am Rosenhain
Zum Abschluss der Tour besuchte die Sozialstadträtin auch das Wohnhaus „Am Rosenhain" und die ebenso dort situierten Tagesförderstätte für Menschen mit sehr hohem Hilfebedarf sowie das Tageszentrum für SeniorInnen. Das Wohnhaus „Am Rosenhain" und das Tageszentrum sind erst ein paar Jahre alt und eben speziell auf die Bedürfnisse von älteren Menschen mit Behinderung ausgerichtet. „Wir sind hierbei noch immer Lernende und der Bedarf nimmt erfreulicherweise zu", hielt Edlinger fest, denn viele Menschen mit Behinderung haben die dunkle Zeit des Nationalsozialismus leider nicht überlebt. Erst die nachkommenden Generationen haben jetzt die Chance, alt werden zu können und benötigen dementsprechende Angebote.

Sozialstadträtin Elke Edlinger resümierte ihre Besuchstour: „Ein Leben zu ermöglichen, das von einem hohen Grad an Selbstbestimmung geprägt ist, stellt für mich das vorrangige Ziel dar. Die Lebenshilfe bemüht sich darum, dies zu verwirklichen. Es ist für mich sehr beeindruckend, wie professionell und mit welch großer Empathie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den von ihnen betreuten und begleiteten Menschen arbeiten."

Autorin: Nina Pölzl, Büro Stadträtin Elke Edlinger

 
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