
Bei einer heute durchgeführten Brandschutzübung löste um 11.05 Uhr ein simulierter Kleinbrand in der Ausstellungsfläche Space01 des Kunsthaus Graz Feueralarm aus. Nur zwei Minuten später trafen elf Feuerwehrmänner, sechs Polizisten und ein voll besetztes Rettungsfahrzeug vor Ort ein – in der Zwischenzeit wurden die überraschten BesucherInnen und MitarbeiterInnen nicht nur des Kunsthaus Graz, sondern auch der angrenzenden Gebäude Mariahilferstraße 2 und 4 vom Sicherheitsteam des Kunsthaus Graz evakuiert und fanden sich auf dem dafür vorgesehenen Sammelplatz ein.
Im Zuge der Übung barg die Berufsfeuerwehr mittels Drehleiter einen Rollstuhlfahrer aus der Needle, dem der Weg durch den von einer Nebelmaschine erzeugten Rauch versperrt wurde. Diese spektakuläre Rettungsaktion verlief ebenso erfolgreich und reibungslos wie der gesamte Einsatz und wurde von zahlreichen Schaulustigen verfolgt.
Einsatzleiter Herwig Eibel vom Brandschutzmanagement der Grazer Berufsfeuerwehr fand lobende Worte für das Team des Kunsthauses Graz: „Das Landesmuseum Joanneum ist intern hervorragend organisiert, für BesucherInnen und MitarbeiterInnen wird das Beste in Sachen Sicherheit getan". Zufrieden mit dem Ergebnis zeigten sich auch Wolfgang Muchitsch, Direktor, und Johann Pall, Sicherheitsbeauftragter des Landesmuseum Joanneum: „Die intensive Schulung der MitarbeiterInnen trägt Früchte; dennoch konnten wir neue Erkenntnisse gewinnen, anhand derer wir unser Sicherheitskonzept weiter optimieren werden – dies auch im Zuge zukünftiger Übungen in anderen Häusern des Landesmuseum Joanneum."
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