

Dr. Schuhmann berichtete von den Augenoperationen, die er gemeinsam mit seinen Helfern im Sudan durchführt.

Warum leben 90 Prozent aller blinden Menschen dieser Welt in Armutsgebieten?
Welches sind die häufigsten Augenerkrankungen?
Und wie einfach kann man rund 50 Prozent dieser Menschen helfen?
Diese Fragen standen im Zentrum eines Themenabends, zu dem gestern, 28. April 2009, die Hilfsorganisation "Licht für die Welt" ins Grazer Rathaus geladen hatte. Die Organisation, die von der WHO als Fachorganisation anerkannt ist, wird von Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl unterstützt.
Die beiden Experten Prof. Gerhard Schuhmann und Prof. Andrea Langmann, beide in der Grazer Universitätsaugenklinik tätig, berichteten in einem Lichtbildervortrag von ihren Hilfseinsätzen in afrikanischen Ländern. "Hauptsächlich ist der Graue Star die Ursache dafür, dass Menschen erblinden", erklärte Dr. Schuhmann, und er betonte, "dass diese Erkrankung durch eine relativ einfache Operation zu heilen ist."
Weiters stellte Projektleiterin Andrea Zefferer dar, wie "Licht für die Welt" behinderte Menschen, allen voran Kinder, in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt.
Die Organisation sucht und wirbt für Patenschaften, um diese Hilfsprojekte weiterhin finanzieren zu können.
Link: www.kinderpate.at
Fotos: Stadt Graz/Foto Fischer
Text: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit