


„Der Maibaum kommt aus Stattegg, ist 25 Meter hoch und wurde - anlässlich seines heurigen 75-Jahr-Jubiläums - vom Trachtenverein Alt-Eggenberger z´Graz gespendet", berichtet Fritz Koboth, Obmann des „Trachtenverband Graz", in dem zehn Trachtenvereine zusammengeschlossen sind. Der Baum wurde ab 7 Uhr aufgestellt, ab 16 Uhr präsentierten die Bäuerinnen ihre Köstlichkeiten, weiters spielte die Hausmusik Arnhofer und die Verbands-Tanzgruppe "wickelte" mit Bandltanz & Co. den Maibaum ein.
Bis 19. Juni bleibt der Maibaum auf dem Hauptplatz stehen - wenn er nicht, altem Brauch gemäß, in der Nacht zum 1. Mai gestohlen wird. Davor hat Vereinsobmann Koboth allerdings keine Angst: „Wer sollte den riesigen Baum mitten in Graz davontragen?"
Übrigens: Der Mai ist nach dem römischen Gott des Frühlings und des Wachstums, Iupiter Maius, benannt. Die Bezeichnung „Wonnemonat" ist irreführend - das Wort kommt nicht von der Wonne, sondern vom althochdeutschen „wunnimanot", dem „Weidemonat", denn im Mai konnte das Vieh wieder auf die Weide getrieben werden.
Text: Angela Schick, Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit