

Präsente zum 108. Geburtstag: Bgm. Mag. Siegfried Nagl gratulierte der ältesten Grazerin, Irmgard Kirchner.
Familienfoto mit Bürgermeister (v. l.): Schwiegertochter Johanna, Jubilarin Irmgard, Sohn Gerhard, Bgm. Nagl, Enkelin Beatrix und Tochter Roswitha.Das Stadtoberhaupt ist für die Jubilarin ein „alter" Bekannter, stellt er sich doch schon seit ihrem 100. Geburtstag mit Glückwünschen und Geschenken der Stadt Graz ein. Auf den Jubeltag wurde mit einem Glaserl Rotwein angestoßen: „Jeden Tag ein Achterl, dann sehen wir uns auf jeden Fall nächstes Jahr wieder", nahm Nagl dem Geburtstagskind ein Versprechen ab und gab seinerseits die Zusage: „Dann bring ich die Blasmusik mit!" Der Bürgermeister dankte Kirchners Tochter Roswitha, die die Mutter aufopfernd betreut hat - erst mit 105 ist die Jubilarin, zu deren Vorfahren übrigens der Namensgeber der Grazer Kirchner-Kaserne gehört, ins Pflegewohnheim übersiedelt.
Das Pflegewohnheim Geidorf bleibt damit Wohnort der ältesten Grazerinnen - auch Hermine Dunz, die 110 Jahre und damit die älteste Österreicherin wurde, hatte hier gelebt. „Das liegt am guten Boden und der guten Betreuung, sonst würden die BewohnerInnen nicht so alt werden", erklärte Bürgermeister Nagl.
Das gesegnete Alter der Mutter führen Tochter Roswitha und Sohn Gerhard auf ihre disziplinierte Lebensweise - besonders beim Essen - und ihren starken Willen zurück. „Man könnte durchaus auch Dickschädel sagen", schmunzelt die Familie. Leider hört Irmgard Kirchner schon sehr schlecht, das Lesen geht nach einer Staroperation mit 95 Jahren ohne Brille. Das Interesse an schöner Kleidung und schönen Schuhen hat sie sich bis ins hohe Alter erhalten - und die Freude am Friseurbesuch. Deshalb brachte Bgm. Nagl als kleines Präsent auch einen Friseurgutschein mit ...
Links: Bgm. Mag. Siegfried Nagl
Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz