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29.05.2009

Einsätze der Berufsfeuerwehr

Viel Dramatik gestern Nachmittag, 29. Mai 2009, bei zwei Einsätzen der Berufsfeuerwehr Graz; Zuerst galt es, ein bei einem Fahrradsturz schwer verletztes Kind zu befreien, bald danach bei einem Zimmerbrand eine Familie – und deren Katze – zu retten.

Schwerer Radunfall eines Buben
Ungewöhnlich war jener Einsatz, den die Berufsfeuerwehr Graz heute Nachmittag auf einem Spielplatz in der Theodor-Körner-Straße zu absolvieren hatte. Ein elfjähriger Bub war mit seinem Mountainbike bei einem Sprung so unglücklich gestürzt, dass sich der Bremshebel in den Oberschenkel gebohrt hatte. Nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rotes Kreuz mussten die Feuerwehrkräfte das schwerverletzte Kind erst von seinem Rad "befreien", ehe es abtransportiert werden konnte. Dazu wurde das Bremsseil durchtrennt und der Bub regelrecht aus dem Radrahmen "ausgefädelt".

 
Der Wohnungsbrand in der Triestersiedlung machte die Unterkunft unbewohnbar. 
Der Wohnungsbrand in der Triestersiedlung machte die Unterkunft unbewohnbar.Der Wohnungsbrand in der Triestersiedlung machte die Unterkunft unbewohnbar.
 
Auch eine kleine Katze konnte lebend gerettet werden. 
Auch eine kleine Katze konnte lebend gerettet werden.Auch eine kleine Katze konnte lebend gerettet werden.
 

Wohnungsbrand Auf der Tändelwiese
Wenig später kam es Auf der Tändelwiese 6b zu einem Wohnungsbrand im fünften Stock. Einsatzleiter war, wie bereits beim Radunfall, Brandrat Ing. Karl Gruber, der die Situation so schildert: "Durch heißes Fett entstand ein Brand, der in der ganzen Wohnung, besonders in der Küche, großen Schaden anrichtete. Wir konnte die Familie mit zwei Kindern unter schwerem Atemschutz in Sicherheit bringen und das Feuer in kurzer Zeit löschen."

Bei den Löscharbeiten konnte auch eine Katze gefunden und lebend ins Freie gerettet werden. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar, der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Verletzt wurde niemand, lediglich eine Nachbarin musste mit einem Schock vom Roten Kreuz betreut werden.

Die Berufsfeuerwehr Graz war mit 21 Man und fünf Fahrzeugen im Einsatz.

Link: Abteilung für Katastrophenschutz und Feuerwehr

Text: Mag. Wolfgang Hübel, Katastrophenschutzreferent
Fotos: Berufsfeuerwehr

 
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