
Schwerer Radunfall eines Buben
Ungewöhnlich war jener Einsatz, den die Berufsfeuerwehr Graz heute Nachmittag auf einem Spielplatz in der Theodor-Körner-Straße zu absolvieren hatte. Ein elfjähriger Bub war mit seinem Mountainbike bei einem Sprung so unglücklich gestürzt, dass sich der Bremshebel in den Oberschenkel gebohrt hatte. Nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rotes Kreuz mussten die Feuerwehrkräfte das schwerverletzte Kind erst von seinem Rad "befreien", ehe es abtransportiert werden konnte. Dazu wurde das Bremsseil durchtrennt und der Bub regelrecht aus dem Radrahmen "ausgefädelt".


Wohnungsbrand Auf der Tändelwiese
Wenig später kam es Auf der Tändelwiese 6b zu einem Wohnungsbrand im fünften Stock. Einsatzleiter war, wie bereits beim Radunfall, Brandrat Ing. Karl Gruber, der die Situation so schildert: "Durch heißes Fett entstand ein Brand, der in der ganzen Wohnung, besonders in der Küche, großen Schaden anrichtete. Wir konnte die Familie mit zwei Kindern unter schwerem Atemschutz in Sicherheit bringen und das Feuer in kurzer Zeit löschen."
Bei den Löscharbeiten konnte auch eine Katze gefunden und lebend ins Freie gerettet werden. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar, der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Verletzt wurde niemand, lediglich eine Nachbarin musste mit einem Schock vom Roten Kreuz betreut werden.
Die Berufsfeuerwehr Graz war mit 21 Man und fünf Fahrzeugen im Einsatz.
Link: Abteilung für Katastrophenschutz und Feuerwehr
Text: Mag. Wolfgang Hübel, Katastrophenschutzreferent
Fotos: Berufsfeuerwehr