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24.07.2009

Europäischer Verwaltungspreis: Zwei Nominierungen für Graz

„Gender Mainstreaming-Projekt“ und „Baby-Urkunden-Service"
Das Baby-Urkunden-Service: eine gute Idee, die aber auch viel Einsatz der MitarbeiterInnen benötigt. 
Das Baby-Urkunden-Service: eine gute Idee, die aber auch viel Einsatz der MitarbeiterInnen benötigt.Das Baby-Urkunden-Service: eine gute Idee, die aber auch viel Einsatz der MitarbeiterInnen benötigt.
 
Im Frühjahr diesen Jahres reichte das BürgerInnenamt unter Abteilungsvorständin
Dr.in Ingrid Bardeau und ihren MitarbeiterInnen das Projekt „Baby-Urkunden-Service" beim europäischen Verwaltungswettbewerb EPSA in der Kategorie: „Leistungssteigerung und -verbesserung bei der Erbringung öffentlicher Dienstleistungen" ein. Nun kam die Botschaft aus Maastricht: Das Projekt ist unter den 20 Finalisten und in der eingereichten Kategorie überhaupt unter die besten fünf Projekte nominiert worden Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, ressortzuständig für das BürgerInnenamt der Stadt Graz: „Ich bin stolz auf unsere Verwaltung, die unkompliziert und schnell jungen Eltern nach der Geburt ihres Kindes Behördengänge erspart. Bestes Service und zeitliche Ersparnis sind eine Performance, die auch international gewürdigt wird."
 
Strukturelle Wandlung vorantreiben
Freuen sich über die Auszeichnung: Doris Kirschner (li), Magistratsdirektor Martin Haidvogl (Mi) und Priska Pschaid (re). 
Freuen sich über die Auszeichnung: Doris Kirschner (li), Magistratsdirektor Martin Haidvogl (Mi) und Priska Pschaid (re).Freuen sich über die Auszeichnung: Doris Kirschner (li), Magistratsdirektor Martin Haidvogl (Mi) und Priska Pschaid (re).
 

Den Sonderpreis der Jury hat das Projekt der Magistratsdirektion „Gender Mainstreaming findet Stadt" beim österreichischen Verwaltungspreis 2008 für das Engagement der Stadt Graz in Sachen Gender Mainstreaming erhalten. Nun wurde vom Projektteam, Magistratsdirektor Mag. Martin Haidvogl, Dr.in Priska Pschaid und Doris Kirschner die Gender-Strategie der Stadt Graz beim europäischen Verwaltungswettbewerb EPSA in der Kategorie „Führung und Management für den Wandel" eingereicht und als „best practice-Projekt" nominiert. Die Führungsaufgabe „Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Ebenen" ist ein festgeschriebenes Verwaltungsziel des Magistrats Graz. Alle Maßnahmen zur Beseitigung von Diskriminierungen sollen durch die Management-Tools von Gender Mainstreaming konsequent von oben nach unten („Top-down-Ansatz") mitgetragen werden. Das Projekt wurde auch beim United Nations Public Service Award UNPSA 2009 eingereicht und erreichte bei diesem weltweit ausgeschriebenen Verwaltungspreis einen Platz unter den 28 FinalistInnen.

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl gratuliert den beiden Projekt-Teams: „Die Stadt Graz sicherte sich, bei ihrer ersten Teilnahme hohe Anerkennung für ihre eingereichten Projekte! Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits mit unserer effizienten und bürgernahen Verwaltung auf nationaler Ebene punkten konnten haben wir uns nun auch auf europäischer Ebene durchgesetzt. Als Bürgermeister bin ich besonders stolz auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Magistrat der Stadt Graz, die mit ihrem Einsatz solche Ziele erreichen und damit unsere lebenswerte Stadt noch lebenswerter gestalten."

 
300 Bewerbungen
Insgesamt wurden europaweit über 300 Bewerbungen eingereicht. Das Grazer
„Baby-Urkunden-Service" ist dabei unter den 20 Finalisten. „Gender Mainstreaming findet Stadt" wurde unter die 40 „best practice-Projekte" gewählt und ist eines der fünf best practice-Projekte in der Kategorie „Führung und Management für den Wandel".
Die Verleihung der Auszeichnungen findet im November 2009 in Maastricht statt.
Magistratsdirektor Mag. Martin Haidvogl freut sich über die Nominierungen zum Europäischen Verwaltungspreis:„Wir werden auch künftig innovative Projekte vorantreiben und unsere Verwaltungsaufgaben weiterhin mit vollem Engagement durchführen. Wie die Nominierungen und die Auszeichnungen der vergangenen Monate deutlich machen, setzen die MitarbeiterInnen des Magistrats Graz ihre Aufgaben „ausgezeichnet" um."
 
Sechs Auszeichnungen für Graz innerhalb von 12 Monaten

Am 27. März 2009 wurde der steirische Gesundheitspreis „Fit im Job" für das Projekt „GeMa - Gesunde MitarbeiterInnen" verliehen. Im Herbst davor gab´s gleich drei Auszeichnungen beim Österreichischen Verwaltungspreis, neben jenen, die nun für den EPSA nominiert wurden, erhielt das Projekt „elektronische Möbelbörse" eine Auszeichnung in der Kategorie „Erhöhung der Verwaltungseffizienz".
Wenige Monate davor wurde mit Graz erstmals eine österreichische Stadt „CIVITAS Stadt des Jahres 2008" - für jahrelange Bemühungen um innovative Lösungen für einen sauberen Stadtverkehr; und vom Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz wurde an die Stadt Graz der Titel „Seniorenfreundliche Gemeinde 2008" verliehen.
Weitere Infos zu Grazer Erfolgen finden Sie hier.

Links:
BürgerInnenamt
Baby-Urkunden-Service

Magistratsdirektion Bereich Gleichstellung

Liste der nominierten EPSA-Projekte

 
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