
Mit heutigem 31. Juli wurde die Sandsack-Aktion der Stadt Graz im Rahmen der Soforthilfemaßnahmen nach dem Hochwasser abgeschlossen. Rund 13.500 Säcke sind von den Feuerwehren und den Wirtschaftsbetrieben in ca. 1.000 Arbeitsstunden kostenlos befüllt und den BürgerInnen zugestellt worden - ein tolles Beispiel für rasche und effiziente Hilfe.
Jedem sein Sandsack, könnte man das Motto der Hilfsaktion von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr bezeichnen, die unmittelbar nach dem Hochwasserereignis von vor zwei Wochen einsetzte. Denn eines ist heute, am letzten Tag der Aktion, ganz offensichtlich: der Erfolg, den die Florianijünger mit ihrem Engagement erzielt haben. Unterstützt wurden sie dabei tatkräftig von den Mitarbeitern der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Graz. Insgesamt war man rund 1.000 Stunden im Einsatz und transferierte ca. 300 Tonnen Sand.
Um die 13.500 Sandsäcke wurden für die BürgerInnen nicht nur kostenlos befüllt, sondern auch zugestellt. Knapp 300 Adressen (Einzelhäuser wie ganze Siedlungen), an denen sich Betroffene bei der Hotline der Feuerwehr gemeldet hatten, bekamen die kostbare Fracht prompt geliefert. Darüber hinaus wurden auch die 64 Gitterboxen an 14 Standorten im Stadtgebiet mit Sandsäcken aufgefüllt.
Für die zuständige Feuerwehrreferentin, Stadträtin Mag. (FH) Sonja Grabner, ein Grund stolz zu sein und den Einsatzteams zu danken: „Für mich ist diese Aktion ein doppelter Erfolg, bekommen die betroffenen GrazerInnen doch eine Möglichkeit sich selbst zu helfen, und unsere Feuerwehrmänner gewinnen damit im Ernstfall notwendige Zeit."
Text: Mag. Michaela Krainz, Büro Stadträtin Mag. (FH) Sonja Grabner