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News + Aktuelles

30.09.2009

Keine Sirene zu hören? Bitte anrufen!

Probelauf der Zivilschutzsirenen am 3. Oktober 2009

 
Der kommende Samstag, 3. Oktober 2009, bringt um 12 Uhr den quartalsmäßigen Probelauf aller Zivilschutzsirenensignale, diesmal ausgelöst von der Bundeswarnzentrale für das gesamte Bundesgebiet. Damit wird auch das Stadtgebiet flächendeckend auf die Funktionalität dieses Alarmsystems überprüft. Ganz wichtig: Die Sirenenanlagen können nur dann ihre Funktion wirklich erfüllen, wenn einerseits jeder weiß, was die Signale bedeuten, und andererseits das Zivilschutzreferat über etwaige Ausfälle informiert wird!

Graz verfügt über insgesamt 85 Sirenenanlagen auf öffentlichen, aber auch privaten Gebäuden zur Warnung und Alarmierung der Bevölkerung.

Diese Sirenen sind Teil des gesamtösterreichischen Warn- und Alarmsystems, das allein in der Steiermark ca. 1.300 Anlagen umfasst. Diese Einrichtungen werden über Funk gesteuert und können je nach Anlassfall und Ausmaß von der Grazer Berufsfeuerwehr, der Landeswarnzentrale in Graz oder der Bundeswarnzentrale in Wien (dies ist am 3. Oktober der Fall) ausgelöst werden.

Diese Zivilschutzsignale werden am Samstag ausgestrahlt:

12.00 Uhr: Sirenenprobe (15 Sekunden, wie jeden Samstag)
12.15 Uhr: Warnung (3 Minuten Dauerton),
12.30 Uhr: Alarm (1 Minute auf- und abschwellender Ton)
12.45 Uhr: Entwarnung (1 Minute Dauerton).

 
Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten
Bei der Überprüfung der Sirenen sind die Behörden ganz wesentlich auf die Mitwirkung der Bevölkerung angewiesen. Nur wenn Beobachtungen über nicht oder fehlerhaft funktionierende Sirenenanlagen der Behörde mitgeteilt werden, können die notwendigen Instandhaltungsarbeiten umgehend veranlasst werden.

Daher die Bitte an alle Grazerinnen und Grazer, genau darauf zu achten, ob die Signale auch tatsächlich zu vernehmen sind, und gegebenenfalls das Zivilschutzreferat der Stadt Graz ab kommenden Montag, 5. Oktober 2009, unter Tel. 872-57 77 über nicht ordnungsgemäß funktionierende Sirenenanlagen in Kenntnis zu setzen.

Links: Abteilung für Katastrophenschutz und Feuerwehr der Stadt Graz

Text: Mag. Wolfgang Hübel, Abt. Katastrophenschutz und Feuerwehr

 
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