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02.10.2009

Sabine Richter zeigt Ungewöhnliches

MUWA lädt zu „einäugigen“ Betrachtungen

Nimmt an der "Langen Nacht der Museen" teil: das MUWA am Augartenpark. 
Nimmt an der "Langen Nacht der Museen" teil: das MUWA am Augartenpark.Nimmt an der "Langen Nacht der Museen" teil: das MUWA am Augartenpark.
 

Das Museum der Wahrnehmung (MUWA) im Augarten, Friedrichgasse 41, nimmt auch heuer wieder an der langen Nacht der Museen teil. Am 3. Oktober hält es aus diesem Grund in der Zeit von 18 bis 1 Uhr offen.  

Als besonders Gustostückerl zeigt das MUWA Sabine Richters „Ein Auge geschlossen“. Die Nürnberger Künstlerin wird an diesem Abend persönlich anwesend sein. Der Titel der Ausstellung ist Programm und verweist auf Richters fotografische Technik, die Wirklichkeit einäugig abzubilden. Zugleich aber auch auf etwas, was die ausgebildete Bildhauerin seit ihrer ersten Schau im MUWA vor acht Jahren ausgehend von Formen dreidimensionaler Gebilde zunehmend faszinierte: die „Verräumlichung der Zeit“ (Erwin Panofsky). Und umgekehrt, die Verzeitlichung von Raum.

 
Wandernde Lichtreflexionen
Sabine Richter und ihr Werk: Die Künstlerin wird im Rahmen der "Langen Nacht der Museen" persönlich im MUWA anwesend sein. 
Sabine Richter und ihr Werk: Die Künstlerin wird im Rahmen der "Langen Nacht der Museen" persönlich im MUWA anwesend sein.Sabine Richter und ihr Werk: Die Künstlerin wird im Rahmen der "Langen Nacht der Museen" persönlich im MUWA anwesend sein.
 
Ersteres tut sie, indem sie die Fotoserie „screen", bestehend aus 250 Einzelbildern (aufgenommen am 25. Februar 2008 am Institut für Pflanzenphysiologie in Graz) in einer Projektion zeigt, die filmischen Charakter hat. Hier gibt Sabine Richter die Lichtreflexionen wieder, die das Tageslicht auf der Rückwand des Gebäudes erzeugt. Sabine Richter begleitet die wandernden Lichtreflexionen des Sonnenlichts auf der Gebäudewand aufzeichnend mit ihrer Kamera.

Die Verzeitlichung des Raumes gelingt ihr beispielsweise, wenn sie die Serie „screen“ als hochauflösende Kunstdrucke zeigt, oder aber wenn sie eine in geringer Auflösung aufgenommene, wie Malerei wirkende Fotoserie vorstellt, die sie im August 2008 in der neuen Grazer Messehalle aufgenommen hat. Beide Arbeiten sind im Rahmen eines artist-in-residence Stipendiums des Landes Steiermark entstanden.

Die Ausstellung ist bis 19. Februar 2010 zu sehen, täglich von 14.00 bis 18.30 Uhr geöffnet, außer Dienstag!
 
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