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05.11.2009

"Gender Mainstreaming" ist Europa-Meister

Europäischer Verwaltungspeis für "Gender Mainstreaming findet Stadt"

Das Gender Main-streaming-Team: Doris Kirschner, Magistrats-direktor Mag. Martin Haidvogl und Dr. Priska Pschaid (v. li) 
Das Gender Main-streaming-Team: Doris Kirschner, Magistrats-direktor Mag. Martin Haidvogl und Dr. Priska Pschaid (v. li)Das Gender Main-streaming-Team: Doris Kirschner, Magistrats-direktor Mag. Martin Haidvogl und Dr. Priska Pschaid (v. li)
 
Österreich-Delegation mit Ministerialrätin Dr. Elisa-beth Dearing vom Bundes-kanzleramt (oben li). 
Österreich-Delegation mit Ministerialrätin Dr. Elisa-beth Dearing vom Bundes-kanzleramt (oben li).Österreich-Delegation mit Ministerialrätin Dr. Elisa-beth Dearing vom Bundes-kanzleramt (oben li).
 

Schon am Abend des 4. November, als im Maastrichter Rathaus die „EPSA Best Practice Certificates" verliehen wurden, gab es für die Stadt Graz allen Grund zum Jubeln. Sie war in der Kategorie „New Management" mit dem Projekt „Gender Mainstreaming findet Stadt" an den Start gegangen und wurde dafür als „Best Practice Projekt" ausgezeichnet.


Der Europäische Verwaltungspreis, European Public Sector Award (EPSA), wurde 2007 vom Europäischen Institut für öffentliche Verwaltung (EIPA) erstmals verliehen. Daran beteiligen können sich sämtliche Ebenen der öffentlichen Verwaltung in Europa. Ziel ist es, die Verwaltungen in ganz Europa zu motivieren, "Best Practices" auszutauschen und so gemeinsam einen Modernisierungsschub voranzutreiben.

 
Preisregen für "Gender Mainstreaming" Projekt
Der Maastrichter Bürgermeister Gerd Leers, gemeinsam mit Dr. Priska Pschaid und Dr. Marga Pröhl, Generaldirektorin der EIPA. 
Der Maastrichter Bürgermeister Gerd Leers, gemeinsam mit Dr. Priska Pschaid und Dr. Marga Pröhl, Generaldirektorin der EIPA.Der Maastrichter Bürgermeister Gerd Leers, gemeinsam mit Dr. Priska Pschaid und Dr. Marga Pröhl, Generaldirektorin der EIPA.
 
Mit „Gender Mainstreaming findet Stadt" ist Graz bereits seit 2008 auf der Siegerstrecke, gewann man doch den Sonderpreis der Jury im Rahmen des Österreichischen Verwaltungspreises. Und auch beim United Nations Public Service Award (UNPSA) 2009 schaffte es das Projekt von Magistratsdirektor Mag. Martin Haidvogl, Dr.in Priska Pschaid und Doris Kirschner ins Finale unter die besten 28. Unter www.graz.at/gleichstellung können ausführliche Informationen zu allen Gender Mainstreaming Maßnahmen der Stadt Graz nachgelesen werden.
 
Dienstleistungen für unterschiedliche Bedürfnisse
Die nominierten Projekt-Delegationen tauschten ihre Best-Practice-Erfahrungen aus. 
Die nominierten Projekt-Delegationen tauschten ihre Best-Practice-Erfahrungen aus.Die nominierten Projekt-Delegationen tauschten ihre Best-Practice-Erfahrungen aus.
 
Links: Dr. Ingrid Bardeau, die heute im Rennen um den europäischen Verwaltungspreis am Start ist und rechts, Dr. Priska Pschaid, die mit "Gender Mainstreaming" bereits ein "Best Practice-Certificate" für Graz geholt hat. 
Links: Dr. Ingrid Bardeau, die heute im Rennen um den europäischen Verwaltungspreis am Start ist und rechts, Dr. Priska Pschaid, die mit "Gender Mainstreaming" bereits ein "Best Practice-Certificate" für Graz geholt hat.Links: Dr. Ingrid Bardeau, die heute im Rennen um den europäischen Verwaltungspreis am Start ist und rechts, Dr. Priska Pschaid, die mit "Gender Mainstreaming" bereits ein "Best Practice-Certificate" für Graz geholt hat.
 

Für den europäischen Verwaltungspreis ist "Gender Mainstreaming findet Stadt" als „Best Practice-Projekt" in der Kategorie „Führung und Management für den Wandel" ausgezeichnet worden. Die Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Ebenen ist ein festgeschriebenes Verwaltungsziel im Magistrat Graz. Alle Maßnahmen zur Beseitigung von Diskriminierung sollen durch die Management-Tools mitgetragen werden.

Magistratsdirektor Haidvogl und das Projektteam jubelten: „Einen besseren Beweis dafür, dass wir hier den richtigen Weg gehen, gibt es gar nicht. Die Mühe hat sich gelohnt und wir werden weiter machen." Haidvogl: „Bei all unseren Dienstleistungen ist es unsere Aufgabe, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Männer und Frauen unserer Stadt zu berücksichtigen. Nehmen wir zum Beispiel das Sportamt: hier wird bereits die Angebotspalette in Richtung ausgewogener Attraktivität für beide Geschlechter ausgerichtet. Und die Erfahrungen zeigten, dass die Kurse von Mädchen und Buben zu gleichen Teilen belegt werden."

 
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