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10.11.2009

Graz ist Europaspitze

Graz unter Besten bei europäischem Verwaltungspreis

Die stolze Preisträgerin Dr. Ingrid Bardeau mit dem Überreicher der Urkunde, Siim Kallas, Vizepräsident der EU-Kommission 
Die stolze Preisträgerin Dr. Ingrid Bardeau mit dem Überreicher der Urkunde, Siim Kallas, Vizepräsident der EU-KommissionDie stolze Preisträgerin Dr. Ingrid Bardeau mit dem Überreicher der Urkunde, Siim Kallas, Vizepräsident der EU-Kommission
 
Als einzige Organisation erhielt Graz zwei Auszeichnungen! Grund, stolz zu sein. 
Als einzige Organisation erhielt Graz zwei Auszeichnungen! Grund, stolz zu sein.Als einzige Organisation erhielt Graz zwei Auszeichnungen! Grund, stolz zu sein.
 

Gestern Abend, 5. November, wurde in Maastricht der Europäische Verwaltungspreis 2009 verliehen. Im Rennen um den Europäischen Verwaltungspreis schaffte es das Grazer Dienstleistungs-Projekt "Baby-Urkunden-Service" in die Endauswahl und ist somit unter die besten 5 gereiht - das entspricht einem Stockerlplatz bei den Europameisterschaften in der Verwaltung.

Die Leiterin des zuständigen BürgerInnenamtes, Dr.in Ingrid Bardeau, und Christian Schradenecker, Leiter des Geburtenbuches, haben mit dem „Baby-Urkunden-Service" bereits im Vorjahr den Österreichischen Verwaltungspreis nach Graz geholt. In Maastricht schaffte das Projekt eine erstklassige Platzierung der Kategorie „Leistungssteigerung und -verbesserung bei der Erbringung öffentlicher Dienstleistungen". Schon am Abend zuvor (Mittwoch 4. November 2009) wurde das Grazer Projekt „Gender Mainstreaming findet Stadt" von Magistratsdirektor Mag. Martin Haidvogl, Dr.in Priska Pschaid und Doris Kirschner als ein europäisches Best-Practice-Projekt ausgezeichnet.

 
Unter Europas Besten
Eine der beiden Auszeichnungen für Graz. 
Eine der beiden Auszeichnungen für Graz.Eine der beiden Auszeichnungen für Graz.
 
Dr. Ingrid Bardeau, Leiterin des BürgerInnenamts, ist stolz auf Ihr Team, das mit dem innovativen Projekt schon mehrere Auszeichnungen erhielt. 
Dr. Ingrid Bardeau, Leiterin des BürgerInnenamts, ist stolz auf Ihr Team, das mit dem innovativen Projekt schon mehrere Auszeichnungen erhielt.Dr. Ingrid Bardeau, Leiterin des BürgerInnenamts, ist stolz auf Ihr Team, das mit dem innovativen Projekt schon mehrere Auszeichnungen erhielt.
 

2007 als Nachfolger des Speyerer-Qualitätswettbewerbs ins Leben gerufen, wurde der EPSA (European Public Sector Award), heuer zum zweiten Mal vom Europäischen Institut für öffentliche Verwaltung (EIPA) mit Sitz in Maastricht verliehen. Daran beteiligen können sich sämtliche Ebenen der öffentlichen Verwaltung in Europa. Ziel ist es, die Verwaltungen in ganz Europa zu motivieren, Projekte und Best Practices auszutauschen und so gemeinsam einen Modernisierungsschub voranzutreiben.

Und da die Stadt Graz als einzige Organisation gleich zwei Auszeichnungen in der Tasche hat, ist Magistratsdirektor Haidvogl auch entsprechend stolz: „Mein Dank geht an unsere MitarbeiterInnen, die wieder einmal gezeigt haben, dass Magistratsbedienstete auch im Bereich Innovation und KundInnenservice Europaklasse sind! Wir konnten unter 300 Bewerbungen mit einem einfachen und leicht umzusetzenden Produkt, das nun von Graz aus in ganz Europa Vorbildwirkung hat, punkten."

 
22.295 Mal No-Stop-Service
Anträge am Baby-Bett sind für Eltern echte Zeitersparnis. 
Anträge am Baby-Bett sind für Eltern echte Zeitersparnis.Anträge am Baby-Bett sind für Eltern echte Zeitersparnis.
 

Seit Beginn des Baby-Urkunden-Services im Jahr 2005 wurden 22.295 Anliegen am Baby-Bett bearbeitet. „No-Stop" nennt sich dieses Service, denn alle nötigen Anträge nach der Geburt werden bereits von MitarbeiterInnen des BürgerInnenamts in der Klinik aufgenommen und dort an die frisch gebackenen Eltern zugestellt. Waren es im Jahr 2005 noch 45 Prozent, die dieses Service in Anspruch nahmen, so sind es bis Ende Oktober 2006 im Jahresvergleich bereits 61,29 Prozent, die den kundInnenfreundlichen Magistrat zu schätzen wissen. Haidvogl: „Wir ersparen den Eltern mit dem Grazer Baby-Urkunden-Service viele Wege."

 
Politik freut sich über Preisregen
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl freut sich über die europäischen Auszeichnungen.                                                                                                                             
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl freut sich über die europäischen Auszeichnungen.                                                                                                                            Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl freut sich über die europäischen Auszeichnungen.
 
Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg ist mit der Performance des BürgerInnenamtes sehr zufrieden. 
Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg ist mit der Performance des BürgerInnenamtes sehr zufrieden.Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg ist mit der Performance des BürgerInnenamtes sehr zufrieden.
 

Gratuliert wurde den "Ausgezeichneten" auch seitens der Politik. Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl: „Die Stadt Graz ist Europa-Spitze! Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits mit unserer effizienten und bürgernahen Verwaltung auf nationaler Ebene punkten konnten, haben wir uns jetzt auch auf europäischer Ebene eine hervorragenden Namen gemacht. Als Bürgermeister bin ich besonders stolz auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Magistrat der Stadt Graz, die mit ihrem Einsatz solche Ziele erreichen und damit unsere lebenswerte Stadt noch lebenswerter gestalten."

Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, ressortzuständig für das BürgerInnenamt der Stadt Graz: „Ich bin stolz auf unsere Verwaltung, die unkompliziert und schnell jungen Eltern nach der Geburt ihres Kindes Behördengänge erspart. Bestes Service und zeitliche Ersparnis sind eine Performance, die auch international gewürdigt wird. Dass wir mit dem Baby-Urkunden-Service so weit gekommen sind, freut mich besonders für die engagierten MitarbeiterInnen."

 
Teamarbeit führt zum Erfolg

So sah es auch Dr.in Ingrid Bardeau, die sich bei ihrem innovativen Team bedankte: „Ein sensationelles Ergebnis und eine große Freude, dass wir unter die Besten Europas gekommen sind! Ohne unsere engagierten MitarbeiterInnen hätten wir diesen Erfolg nicht gehabt!" Generell ortet die Leiterin des BürgerInnenamtes einen Wandel in der Hoheitsverwaltung hin zu noch mehr KundInnennähe und Service und ist überzeugt: „Wir in der Stadt Graz haben die Zeichen der Zeit früh erkannt, entsprechend reagiert, und das trägt nun Früchte."

 
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