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Rathaus

12.11.2009

Eine (noch) trockene Baustelle

Sport- und Wellnessbad Eggenberg geht in einem Jahr in Betrieb

Zu einer Besichtigung der größten Baustelle von Graz luden Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl sowie die Sportreferenten in Land und Stadt, Landesrat Manfred Wegscheider und Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg. Die Rede ist vom entstehenden neuen Sport- und Wellnessbad Eggenberg, das in genau einem Jahr in Betrieb genommen werden soll.

 

 
Internationales Format
Von links Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und Landesrat Manfred Wegscheider beim Einstieg ins 50 Meter-Becken. 
Von links Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und Landesrat Manfred Wegscheider beim Einstieg ins 50 Meter-Becken.Von links Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und Landesrat Manfred Wegscheider beim Einstieg ins 50 Meter-Becken.
 
 

Das gute alte Bad Eggenberg wird zur Gänze neu errichtet, war es doch schon sehr in die Jahre gekommen, für die SportlerInnen nicht zufriedenstellend und energietechnisch, wie es Wegscheider ausdrückte, „eine Katastrophe, die bald einer Freude für den steirischen Schwimmsport weichen wird". Eine Sanierung, so sie statisch überhaupt machbar gewesen wäre, hätte 30 Millionen Euro verschlungen. Jetzt sind die von Bund, Land und Stadt getragenen Projektkosten von 40,881 Millionen nicht nur für eine modernste Anlage, sondern auch für ein bauliches Vorzeigeprojekt veranschlagt. Eisel-Eiselsberg: „Wir liegen in der Abrechnung sehr gut. Darüber freuen wir uns nicht weniger wie die Leistungs- und Freizeitschwimmer auf eine Anlage von internationalem Format". Nagl nennt das künftige Bad einen „weiteren Baustein, der den weltweiten Ruf von Graz als Architekturstadt untermauern wird".  

 

Das unter 148 Wettbewerbs-Einreichungen siegreiche Projekt stammt vom steirischen Architekturbüro Fasch & Fuchs und überzeugt sowohl optisch als auch funktionell. Die Lichteinlässe des Gebäudes tragen das ganze Jahr über dem jeweiligen Sonnenstand Rechnung, auf dem Dach finden sich 400 Quadratmeter Sonnenkollektoren, das Hallenbecken - übrigens das einzige 50 Meter-Becken in Südösterreich - ist die Erdwärme nutzend ins Tiefparterre eingebettet. Und der Wellnessbereich wird alles übertreffen, was es bislang im urbanen Bereich gegeben hat.

Die Grazer Freizeitbetriebe verzeichnen jährlich 1,6 Millionen Gäste. Eggenberg neu sollte diese Zahl noch erhöhen - und das nach einer derzeit kurzen Bauzeit, wie sie andere Städte erst einmal nachmachen müssen.

 
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