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26.11.2009

Von Nachtportier bis Calcata

Grazer Literaturstipendiaten lasen aus ihren Werken

Stadtrat Riedler (re.) im Kreise der Stipendiaten. 
Stadtrat Riedler (re.) im Kreise der Stipendiaten.Stadtrat Riedler (re.) im Kreise der Stipendiaten.
 
Eine breite Palette aus dem Grazer Literaturschaffen präsentierten die diesjährigen Literaturstipendiaten Gabriel Loidolt, Mike Markart und Martin G. Wanko im Literaturhaus einem interessierten Publikum. Erstmals hatte Kulturstadtrat Wolfgang Riedler die Stipendiaten zu einer öffentlichen Lesung eingeladen. „Die Grazerinnen und Grazer sollen sich ein Bild davon machen können, wofür Kultursubventionen vergeben werden“, erläuterte Riedler seine Absicht. „Wie man an den Ergebnissen sieht, hat sich die Zielsetzung des Stipendiums, Grazer AutorInnen existenziell abzusichern, damit sie ein größeres literarisches Werk fertig stellen können, bestens bewährt“, freute sich Kulturstadtrat Wolfgang Riedler angesichts der vorgetragenen Texte.
 
"Unakademischer Habitus"

Der international viel beachtete Gabriel Loidolt las aus dem aktuellen Romanprojekt „Der Nachtportier“; vor kurzem bereits erschienen ist Mike Markarts Roman „Calcata“, aus dem er Auszüge vorstellte. Einen Theatermonolog aus seiner aktuellen Arbeit „Dritte Liga“ gab Martin G. Wanko zum Besten, in dem er einmal mehr mit seinen „unakademischen Habitus“ die ZuhörerInnen begeisterte. 

Vergeben werden die mit 10.000 bzw. 5.000 Euro dotierten Literaturstipendien des Kulturressorts der Stadt Graz seit 2004. Die Auswahl erfolgt nach einem Bewerbungsverfahren durch eine Fachjury, der in diesem Jahr Alexandra Millner, Paul Pechmann, Rüdiger Wischenbart, Markus Jaroschka und Andrea Wolfmayr angehörten. In den vergangenen Jahren gingen die Stipendien an Gabriele Kögl und Andrea Stift (2007) sowie an Georg Petz und Günter Eichberger (2008).

 
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