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26.11.2009

Leitbild der Offenen Jugendarbeit in Graz

Neue Wegmarke in der Qualitätsoffensive gesetzt

Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, VertreterInnen der Grazer Jugendzentren, des Dachverbandes der offenen Jugendarbeit, des Landesjugendreferates und des Amtes für Jugend und Familie. 
Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, VertreterInnen der Grazer Jugendzentren, des Dachverbandes der offenen Jugendarbeit, des Landesjugendreferates und des Amtes für Jugend und Familie.Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, VertreterInnen der Grazer Jugendzentren, des Dachverbandes der offenen Jugendarbeit, des Landesjugendreferates und des Amtes für Jugend und Familie.
 
Im Jahr 2005 wurden in einer Strukturanalyse Stärken und Schwächen der Jugendzentren durchleuchtet und es wurde ein Verbesserungsbedarf bei der Infrastruktur, in der Auftrags- und Finanzsicherheit der Jugendzentren geortet. Seither ist bereits einiges geschehen: Ein Finanzierungsmodell mit transparenten Kriterien wurde eingeführt, Qualitätsstandards wurden gemeinsam erarbeitet und im heurigen Jahr haben zwei neue Jugendzentren ihre Pforten für Jugendliche geöffnet.
 
Professionelle Ausrichtung
Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg: „Mit dem heute präsentierten Leitbild der Offenen Jugendarbeit wurde eine weitere wichtige Wegmarke für die professionelle Ausrichtung der Grazer Jugendzentren gesetzt. Das Leitbild ist auch ein Zeichen, dass in Zeiten knapper Budgets durch gemeinsame Anstrengungen die Qualität der Angebote verbessert werden kann. “ Hinter dem Leitbild der Offenen Jugendarbeit Graz steht ein gemeinsamer Arbeitsprozess aller Grazer Jugendzentren mit dem Amt für Jugend und Familie und dem Dachverband der offenen Jugendarbeit Steiermark, begleitet vom renommierten Sozialwissenschaftler Dr. Heinz Schoibl.
 
Konkrete Bedürfnisse ansprechen
Die Zielsetzungen des Leitbildes sind mit konkreten Veränderungen in der Ausrichtung und täglichen Arbeit der Jugendzentren verbunden, die in gemeinsamen Workshops auf den Punkt gebracht werden:Wenn es im Leitbild programmatisch heißt, „Im Zentrum der Offenen Jugendarbeit stehen die jungen Menschen in ihrer Lebenswelt“, dann bedeutet das, dass sich auch die Angebote der Jugendzentren über ein Freizeitangebot hinaus noch stärker in Richtung Beratungs- und Begleitungsangebot entwickeln und die konkreten Bedürfnisse der Jugendlichen ansprechen müssen. Wolfgang Gruber (Referat Offene Jugendarbeit/Amt für Jugend und Familie):  „Jugendliche ohne Arbeits- oder Ausbildungsplatz haben freie Zeit, aber keine Freizeit im positiven Sinne.“
 
Kontinuierlich Vernetzung

Ein zukünftiger Schwerpunkt in der Arbeit der Jugendzentren wird daher der Bereich Arbeitsmarkt und Ausbildung sein. Dabei werden Angebote von Stellen, die sich bereits mit dem Thema befassen (z.B. AMS, Verein Pasch, …) in die Jugendzentren geholt, damit Angebote dort ankommen, wo Jugendliche sind. Im Mittelpunkt der weiteren Arbeit der Jugendzentren steht die kontinuierliche Vernetzung und Kooperation auch in gemeinsamen Projekten.

Text: Wolf-Timo Köhler

 
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