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26.01.2010

„Step by Step“

Erfolgreiches Suchtpräventionsmodell wird fortgesetzt

Mag. Wolfgang Erlitz (Präsident des Landesschulrats), Dr. Ulf Zeder (Gesundheitsamt), Bernadette Jauschneg (VIVID – Fachstelle für Suchtprävention) und Gesundheitsstadtrat Dr. Wolfgang Riedler (v.l.) Fotos: Stadt Graz/Foto Fischer 
Mag. Wolfgang Erlitz (Präsident des Landesschulrats), Dr. Ulf Zeder (Gesundheitsamt), Bernadette Jauschneg (VIVID – Fachstelle für Suchtprävention) und Gesundheitsstadtrat Dr. Wolfgang Riedler (v.l.) Fotos: Stadt Graz/Foto FischerMag. Wolfgang Erlitz (Präsident des Landesschulrats), Dr. Ulf Zeder (Gesundheitsamt), Bernadette Jauschneg (VIVID – Fachstelle für Suchtprävention) und Gesundheitsstadtrat Dr. Wolfgang Riedler (v.l.) Fotos: Stadt Graz/Foto Fischer
 
„Vorbeugung ist besser als Therapie!", betonte Gesundheitsstadtrat Dr. Wolfgang Riedler: „Deshalb ist es mir sehr wichtig, dass das erfolgreiche Präventionsmodell ‚Step by Step' fortgesetzt wird." Riedler informierte gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesschulrats, Mag. Wolfgang Erlitz, dem Suchtkoordinator der Stadt Graz, Ulf Zeder, Bernadette Jauschneg von VIVID - Fachstelle für Suchtprävention und Mag. Andreas Neuhold von der Drogenberatung des Landes im Gemeinderatssaal des Grazer Rathauses über das Projekt: Zu der Neuauftaktsveranstaltung waren SchulleiterInnen, SchulsozialarbeiterInnen, SchulpsychologInnen, SchulärztInnen eingeladen, damit im ersten Halbjahr 2010 neuerliche - verkürzte - Aus/ Fortbildungstermine als „Nachschulungen" wieder flächendeckend angeboten werden können. Dabei wurden aktuelle Entwicklungen im Suchtbereich vorgestellt, Erfahrungen mit dem Handlungsmodell ausgetauscht und weiterführende Angebote vorgestellt.
 
Suchtgefährdung früh erkennen und sofort handeln
Interessiertes Fachpublikum informierte sich im Gemeinderatssaal im Grazer Rathaus über die neuen "Step by Step"-Angebote. 
Interessiertes Fachpublikum informierte sich im Gemeinderatssaal im Grazer Rathaus über die neuen "Step by Step"-Angebote.Interessiertes Fachpublikum informierte sich im Gemeinderatssaal im Grazer Rathaus über die neuen "Step by Step"-Angebote.
 
„Helfen statt Strafen" ist ein wesentlicher Qualitätsstandard schulischer Suchtprävention. Grazer Schulen setzen diese wichtige Aufgabe bereits seit 2002 im Rahmen des von der Stadt Graz initiierten Projekts „Step by Step" in die Praxis um. Dabei wurde gemeinsam mit der Drogenberatung des Landes Steiermark und der VIVID-Fachstelle für Suchtprävention ein individuelles Handlungsmodell auf Basis des § 13 des Suchtmittelgesetzes entwickelt, das auch in Zukunft weitergeführt wird.

„Step by Step" ist ein EDV-gestütztes Programm zur Früherkennung und Krisenintervention an Schulen für den Bereich der Suchtprävention. Das Programm setzt dort an, wo es in Schulen Unsicherheit und Unklarheit gibt, wie mit möglichem Drogenkonsum oder Suchtgefährdung von SchülerInnen - basierend auf den gesetzlichen Grundlagen des Suchtmittelgesetzes - umgegangen werden soll und muss (Früherkennung, Gesprächsführung, Einbindung der Eltern, Sicherstellung von Beratung und Therapie) mit dem Ziel, ein schulinternes Handlungsmodell für den Anlassfall zu erstellen.

 
"Sehr lohnendes Programm"
Wie hilfreich und nützlich dieses Angebot eingeschätzt wurde, sah man an der Zufriedenheit der Mitwirkenden: 96 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben an, dass dieses Programm als „lohnend" oder „sehr lohnend" einzustufen war. „Step by Step" Graz wird als Kooperationsprojekt von VIVID-Fachstelle für Suchtprävention und der Drogenberatung des Landes Steiermark durchgeführt. Die Finanzierung erfolgt über die Stadt Graz - Gesundheitsressort.

Text: Büro Stadtrat Dr. Wolfgang Riedler

Link: Stadtrat Dr. Wolfgang Riedler
Gesundheitsamt

 
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