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News + Aktuelles

27.01.2010

Green Jobs in Graz

Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit

Gemeinsam für mehr Arbeit für Jugendliche: v.l. WK-Regionalstellenobfrau Mag. Sabine Wendlinger-Slanina, AMS-Graz-Leiter Dr. Hannes Graf, Mag.a Michaela Goecke (Green Jobs Beauftragte Graz), Stadträtin Mag.a (FH) Sonja Grabner. Fotos: Stadt Graz/Fischer  
Gemeinsam für mehr Arbeit für Jugendliche: v.l. WK-Regionalstellenobfrau Mag. Sabine Wendlinger-Slanina, AMS-Graz-Leiter Dr. Hannes Graf, Mag.a Michaela Goecke (Green Jobs Beauftragte Graz), Stadträtin Mag.a (FH) Sonja Grabner. Fotos: Stadt Graz/Fischer Gemeinsam für mehr Arbeit für Jugendliche: v.l. WK-Regionalstellenobfrau Mag. Sabine Wendlinger-Slanina, AMS-Graz-Leiter Dr. Hannes Graf, Mag.a Michaela Goecke (Green Jobs Beauftragte Graz), Stadträtin Mag.a (FH) Sonja Grabner. Fotos: Stadt Graz/Fischer
 
Wirtschafts-und Bildungsstadträtin Sonja Grabner, WK-Regionalstellenobfrau Sabine Wendlinger-Slanina und AMS Graz-Leiter Hannes Graf präsentierten heute gemeinsam die neue „Green Jobs"-Offensive für die steirische Landeshauptstadt. „Damit setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen die Jugendarbeitslosigkeit und sichern die Zukunftschancen unserer Jüngsten", erklärte Stadträtin Grabner. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Jugendarbeitslosigkeit in der Stadt Graz um ca. 18 Prozent gestiegen, die offenen Lehrstellen sind um rund 26 Prozent zurückgegangen. Für Sabine Wendlinger-Slanina ist nun rasches und entschlossenes Handeln gefordert: „Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten wird die Lücke zwischen offenen Stellen und Arbeit bzw. Ausbildung suchenden jungen Menschen immer größer."
 
Zukunftschancen und Innovationspotenzial
Vorstellung der "Green Jobs"-Offensive im Grazer Rathaus. 
Vorstellung der "Green Jobs"-Offensive im Grazer Rathaus.Vorstellung der "Green Jobs"-Offensive im Grazer Rathaus.
 

Daher wird nun das neue „Green Jobs"-Förderungsprogramm des Landes auch in Graz forciert. Dieses Programm, das in enger Kooperation mit der Wirtschaftskammer Steiermark ins Leben gerufen wurde, setzt auf die finanzielle Förderung von Betrieben, die Lehrplätze in jenen Zukunftsbranchen anbieten, die dem Bereich Energie- und Umwelttechnik zuzuordnen sind. Mit dem Green Job-Bonus werden zusätzlich zur Bundes-Basisförderung Lehrverhältnisse gefördert, die zwischen 1. 7. 2009 und 31. 12. 2010 entstehen. Darüber hinaus werden auch Jugendliche unterstützt, die auf der Suche nach Lehrstellen in dieser Zukunftsbranche sind.

Die Energie- und Umwelttechnik, eines der wirtschaftlichen Stärkefelder der Stadt, birgt große Zukunftschancen und auch Innovationspotenzial. Für Grabner ist Graz mit seinen zahlreichen Top-Unternehmen in diesem Bereich und als etabliertes Mitglied der Netzwerkorganisation „Eco World Styria" prädestiniert für eine solche Offensive. „Wir unterstützen die Weiterentwicklung dieses Stärkefeldes durch den Gesellschafterzuschuss/Eco World Styria und eine enge Zusammenarbeit mit dieser", so Grabner. Auch für AMS Graz-Geschäftsstellenleiter Hannes Graf ist die beste Ausbildung und für die Öffentlichkeit auch günstigste Form nach wie vor die Ausbildung von qualifizierten Fachkräften in sicheren, weil innovativen Unternehmen.

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