
Der Bitte des SOS-Kinderdorfs, eine schnelle finanzielle Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti bereitzustellen, kommt die Stadt Graz gerne nach. Erst vor wenigen Tagen hatte Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl eine Dringlichkeitsverfügung unterzeichnet, wonach 250.000 Euro, entsprechend in etwa einem Euro pro GrazerIn, für Soforthilfe-Maßnahmen verwendet werden sollen. In seiner heutigen Stadtsenatssitzung schlossen sich die Regierungsmitglieder einstimmig dieser Geste von gelebter Weltsolidarität an.
Die Mittel sollen dazu beitragen, Kinder und Familien in Nachbarschaft der SOS-Einrichtungen so schnell wie möglich mit dem Notwendigsten zum Überleben - Wasser, Nahrung, Kleidung, Medikamente - zu versorgen. Weiters sollen Notunterkünfte geschaffen werden, die Menschen psychologisch betreut und Familien wieder zusammengeführt werden.