

Fanden viele gemeinsame Thema: Kanadas Botschafter Dr. John Barrett (l) und Bgm. Mag. Siegfried Nagl. Fotos: Stadt Graz/Fischer
Bei der Eintragung ins "Goldene Buch der Stadt Graz": Botschafter Dr. Barrett (sitzend), GRin Dr. Karin Sprachmann (SPÖ), Bgm. Mag. Siegfried Nagl, GR Mag. Harald Korschelt (FPÖ), VP-Klubobmann Dr. Peter Piffl-Percevic (v. l.).Barrett, seit Mitte September 2009 im Amt, war ungemein interessiert an der Entwicklung von Graz seit dem Fall des Eisernen Vorhangs und an den Maßnahmen der Stadt zur Integration von ImmigrantInnen - Kanada ist ja eines der größten Einwanderungsländer.
Das Stadtoberhaupt berichtete dem Botschafter ausführlich von den Veränderungen, die die Landeshauptstadt durchlief: von der Regionalität hin zur Urbanität, von der Neupositionierung von Graz als Drehscheibe im südosteuropäischen Raum, von der Verbesserung der Infrastruktur, da die Stadt nun wieder zentral an einer Ost/West- und Nord/Süd-Achse liegt. „Wir sind zurück in einem zentralen Europa!", so Nagl.
„Integration ist eine große Chance, aber bringt natürlich auch Probleme - Probleme, auf die wir positiv zugehen", so der Bürgermeister. Nagl berichtete etwa vom Projekt „Stadt der Menschenrechte", von den Initiativen gegen Rassismus, vom Grazer „Rat der Religionen", von der Integrationsstelle im Magistrat, der vielfältigen Stadtteilarbeit etc. etc.
Zum Abschluss seines Besuches im Rathaus trug sich S. E. Dr. Barrett auch ins „Goldene Buch der Stadt Graz" ein - und nahm gerne eine Einladung des Bürgermeisters zu einem Besuch der Bibliothek im Franziskanerkloster an, ist Barrett doch ein großer Bewunderer historischer Handschriften.
Links: Bgm. Mag. Siegfried Nagl
Referat für Internationale Beziehungen
Text: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Graz