

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (Mitte) gratulierte den vier PreisträgerInnen des Ing. F. Schmiedl Forschungspreises. Foto: Stadt Graz/FischerBereits als Schüler experimentierte der 1902 in Oberösterreich geborene Friedrich Schmiedl an der Konstruktion von Raketen. Er studierte, forschte und arbeitete in Graz und errang weltweit Anerkennung. Im 92. Lebensjahr verstarb Ing. Friedrich Schmiedl und hinterließ der Stadt Graz ein Vermögen, mit dem die Möglichkeit geschaffen werden sollte, Impulse und Anreize zur Verbesserung und Erleichterung der Kommunikation und Information sowohl in technischer als auch in qualitativer Hinsicht zu setzen und diese entsprechend zu fördern.
So wurde einerseits die "KinderUni Graz" ins Leben gerufen, die es Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren ermöglicht, sich in Workshops und kindgerecht gestalteten Vorlesungen für Wissen zu begeistern. Andererseits werden durch die Verleihung der "Ing. Friedrich Schmiedl Forschungspreise" junge AbsolventInnen der Grazer Universitäten und Fachhochschulen angespornt, ihr Forschergeist belohnt und finanziell unterstützt.



Mag. Martin Pichler gemeinsam mit Astrid Reinisch von der Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung und Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl.
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl nahm die Verleihung der dritten "Ing. Friedrich Schmiedl Forschungspreise" vor.
In diesem Jahr wurden die besten Diplomarbeiten und Dissertationen in den Kategorien „Human- und Biotechnologie" und „Nanotechnologie", die vor allem Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Nutzen für die Umwelt und Innovationspotenzial besonders gut erfüllten, prämiert. Der Fleiß der JungforscherInnen wurde mit 2.000 Euro für eine Diplomarbeit und 3.000 Euro für eine Dissertation belohnt.
Die PreisträgerInnen des Forschungspreises 2009 sind:
• Dr.in Evelin Fisslthaler (Dissertation „Nanotechnologie"),
• DI Paul Radaschitz (Diplomarbeit „„Nanotechnologie"),
• Mag. Martin Pichler (Diplomarbeit „Human- und Biotechnologie")
• Dr. Alexander Deutsch (Dissertation „Human- und Biotechnologie")
Die vier PreisträgerInnen konnten die ExpertInnenjury mit ihren überragenden wissenschaftlichen Arbeiten überzeugen. Die Jury bestand aus Dr. Sabine Herlitschka (FFG), Wolfram Anderle (Austria Wirtschaftsservice), Dr. Wolfgang Baumjohann (Österreichische Akademie der Wissenschaften), Dr. Joachim Krenn (Karl-Franzens-Universität Graz) und Mag. Gerhard Moser (Industriellenvereinigung Steiermark).
Text: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Stadt Graz und
Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung, Stadt Graz