Einen wesentlichen Aufgabenschwerpunkt des Gesundheitsamtes bildeten wiederum die veterinärbehördlichen Maßnahmen.
Bei mehr als
150 Sendungen wurden über
1600 Tonnen Frischfleisch zum Export in Drittländer und über
270 vorwiegend große Wiederkäuer auch zum innergemeinschaftlichen Handel untersucht.
Der Transport von mehr als
18.000 Rindern aus Sperrgebieten wurde überwacht, mehr als
1300 Meldungen von innergemeinschaftlichen Verbringungen überprüft sowie über
200 Tiertransporte physisch kontrolliert.
Im Rahmen der Seuchen- und Zoonosenbekämpfung wurden in mehr als
340 Fällen die erforderlichen Probennahmen vorgenommen.
Zum Ausschluss einer Tollwut wurden mehr als 170 Untersuchungen selbst durchgeführt oder administriert.
In Umsetzung der Bestimmungen des Tierschutzgesetzes wurden über
200 Erhebungen durchgeführt und die erforderlichen Maßnahmen gesetzt, in
600 Fällen wurden Zuweisungen an Tierheime veranlasst, mehr als
50 Kostenersatzverfahren im Auftrag des Landes geführt.
Die Aktion „flächendeckende Kastration von Streunerkatzen" wurde auch 2009 administrativ begleitet.
Sachverständigengutachten für andere Behörden sowie erforderliche Überprüfungen und Bewilligungen für angemeldete Veranstaltungen mit Tieren bildeten ebenfalls wesentliche Arbeitsschwerpunkte des Veterinärreferates.