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Verwaltung

Tätigkeitsbericht 2009

Schwerpunkte

Lebensmittelkontrolle
 
Ein wesentlicher Schwerpunktsbereich des Gesundheitsamtes stellt die amtliche Lebensmittelkontrolle dar.
Durch das Referat für Lebensmittelangelegenheiten wurden dabei 983 Vollkontrollen, 148 Teilkontrollen in lebensmittelerzeugenden und -verarbeitenden Betrieben sowie 830 Kontrollen auf Produzenten- und Händlermärkten und diversen Veranstaltungen durchgeführt.
Von 1002 vorgenommenen und bisher 872 befundeten amtlichen Probenentnahmen wurden 128 beanstandet und zogen weitere behördliche Maßnahmen nach sich.
In zwei Fällen mussten Betriebsschließungen vorgenommen werden.
Neben über 300 Pilzkontrollen auf Märkten wurden auch 204 Pilzberatungen für Private durchgeführt.
 
Gesundheitsvorsorge
Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung bildeten einen weiteren Arbeitsschwerpunkt des Gesundheitsamtes.
Zur Verhütung des Auftretens von Infektionskrankheiten wurden in Umsetzung des Österreichischen Impfplanes in der Impfstelle und im Rahmen von Impfaktionen in Schulen und Betrieben 22.880 Impfungen vorgenommen, wobei auch 2009 wiederum die FSME- und Grippeimpfung mit 10.710 bzw. 6583 Impfungen den Hauptanteil bildeten.
Die Zahl der Impfungen wurde sehr wesentlich durch die verlängerten Impfabstände bestimmt.
Zur Verhinderung des Auftretens und der Verbreitung von Tuberkulose wurden bei Risikogruppen und im Anlassfall einer Erkrankung 2209 Lungenröntgen vorgenommen.
 
Veterinärmedizin
Einen wesentlichen Aufgabenschwerpunkt des Gesundheitsamtes bildeten wiederum die veterinärbehördlichen Maßnahmen.
Bei mehr als 150 Sendungen wurden über 1600 Tonnen Frischfleisch zum Export in Drittländer und über 270 vorwiegend große Wiederkäuer auch zum innergemeinschaftlichen Handel untersucht.
Der Transport von mehr als 18.000 Rindern aus Sperrgebieten wurde überwacht, mehr als 1300 Meldungen von innergemeinschaftlichen Verbringungen überprüft sowie über 200 Tiertransporte physisch kontrolliert.
Im Rahmen der Seuchen- und Zoonosenbekämpfung wurden in mehr als 340 Fällen die erforderlichen Probennahmen vorgenommen.
Zum Ausschluss einer Tollwut wurden mehr als 170 Untersuchungen selbst durchgeführt oder administriert.
In Umsetzung der Bestimmungen des Tierschutzgesetzes wurden über 200 Erhebungen durchgeführt und die erforderlichen Maßnahmen gesetzt, in 600 Fällen wurden Zuweisungen an Tierheime veranlasst, mehr als 50 Kostenersatzverfahren im Auftrag des Landes geführt.
Die Aktion „flächendeckende Kastration von Streunerkatzen" wurde auch 2009 administrativ begleitet.
Sachverständigengutachten für andere Behörden sowie erforderliche Überprüfungen und Bewilligungen für angemeldete Veranstaltungen mit Tieren bildeten ebenfalls wesentliche Arbeitsschwerpunkte des Veterinärreferates.
 
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