Suche starten


Rathaus

05.03.2010

Neues Projekt für den Schutz gegen Hochwasser

Reduktion des Überschwemmungsrisikos mit SUFRI

Landesrat Johann Seitinger und Bgm. Mag. Siegfried Nagl (2. u. 3. v. r.) mit den SUFRI-Projektpartnern von Land Steiermark, TU und KFU. Fotos: Stadt Graz/Fischer 
Landesrat Johann Seitinger und Bgm. Mag. Siegfried Nagl (2. u. 3. v. r.) mit den SUFRI-Projektpartnern von Land Steiermark, TU und KFU. Fotos: Stadt Graz/FischerLandesrat Johann Seitinger und Bgm. Mag. Siegfried Nagl (2. u. 3. v. r.) mit den SUFRI-Projektpartnern von Land Steiermark, TU und KFU. Fotos: Stadt Graz/Fischer
 
SUFRI - hinter dieser Abkürzung verbirgt sich übersetzt das Projekt „Nachhaltige Strategien für das Hochwasserschutzmanagement in Städten zur Beherrschung des Restrisikos mit nicht-technischen Maßnahmen". Landesrat Johann Seitinger, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und die Projektpartner vom Land Steiermark, der Technischen Universität Graz und der Karl-Franzens-Universität Graz stellten heute im MediaCenter des Rathauses vor, was sich hinter SUFRI verbirgt: In einem zweijährigen Forschungsprojekt sollen die bisherigen Strategien im Hochwasserschutz ergänzt und erweitert werden. Stadt Graz, Land Steiermark und der Bund investieren in den nächsten fünf Jahren zwar 48,5 Millionen Euro in das „Sachprogramm Grazer Bäche" - damit ist der „Hochwasserschutz in Graz zwar auf einem hohen Level, aber kein Vollkaskoschutz", so Landesrat Seitinger.
 
Mehr Eigenverantwortung
Präsentation des neuen Hochwasserschutz-Projektes im Media Center des Rathauses. 
Präsentation des neuen Hochwasserschutz-Projektes im Media Center des Rathauses.Präsentation des neuen Hochwasserschutz-Projektes im Media Center des Rathauses.
 
Konkret beschäftigt sich SUFRI mit

• Feststellung des Restrisikos und Umgang mit dem vorhandenen Restrisiko einer Überschwemmung
• Bewusstseinsbildung bei der Bevölkerung
• Verbesserung der Vorwarnsysteme
• Optimierung des Katastrophenschutzmanagements (Katastrophenschutzübung)

 
Auf diesem Plan sehen Sie den aktuellen Umsetzungsstand des "Sachprogramm Grazer Bäche".  
Auf diesem Plan sehen Sie den aktuellen Umsetzungsstand des "Sachprogramm Grazer Bäche". Auf diesem Plan sehen Sie den aktuellen Umsetzungsstand des "Sachprogramm Grazer Bäche".
 

Seitinger und Nagl betonten vor allem die Bedeutung der Eigenverantwortung der Bevölkerung: „Das Sachprogramm Grazer Bäche ist ein großes und wichtiges Projekt, aus einem Guss. Trotzdem werden Politik und Verwaltung nie kompletten Schutz gegen solche Naturereignisse bieten können, deshalb muss die Eigenverantwortung gestärkt werden. Dabei wollen wir die Bevölkerung beratend begleiten. Prävention im individuellen Bereich ist überaus wichtig! Rechtzeitige und umfassende Information der Bevölkerung und darauf aufbauend Selbstschutz ist also oberstes Gebot", so das Stadtoberhaupt.

SUFRI ist Teil des auf Initiative der Europäischen Kommission gestarteten Forschungsnetzwerkes „ERA-Net CRUE", Partner von Graz sind Städte mit ähnlichen Problemen in Sachen Hochwasser in Italien, Deutschland und Spanien. Von 24 europaweit eingereichten Projekten wurden nur acht als förderungsfähig bewilligt, SUFRI ist eines davon.

Links: Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl
Abteilung für Grünraum und Gewässer der Stadt Graz
Sachprogramm Grazer Bäche

Text: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Graz

 
  • socialbuttons