

Landesrat Johann Seitinger und Bgm. Mag. Siegfried Nagl (2. u. 3. v. r.) mit den SUFRI-Projektpartnern von Land Steiermark, TU und KFU. Fotos: Stadt Graz/Fischer
• Feststellung des Restrisikos und Umgang mit dem vorhandenen Restrisiko einer Überschwemmung
• Bewusstseinsbildung bei der Bevölkerung
• Verbesserung der Vorwarnsysteme
• Optimierung des Katastrophenschutzmanagements (Katastrophenschutzübung)
Seitinger und Nagl betonten vor allem die Bedeutung der Eigenverantwortung der Bevölkerung: „Das Sachprogramm Grazer Bäche ist ein großes und wichtiges Projekt, aus einem Guss. Trotzdem werden Politik und Verwaltung nie kompletten Schutz gegen solche Naturereignisse bieten können, deshalb muss die Eigenverantwortung gestärkt werden. Dabei wollen wir die Bevölkerung beratend begleiten. Prävention im individuellen Bereich ist überaus wichtig! Rechtzeitige und umfassende Information der Bevölkerung und darauf aufbauend Selbstschutz ist also oberstes Gebot", so das Stadtoberhaupt.
SUFRI ist Teil des auf Initiative der Europäischen Kommission gestarteten Forschungsnetzwerkes „ERA-Net CRUE", Partner von Graz sind Städte mit ähnlichen Problemen in Sachen Hochwasser in Italien, Deutschland und Spanien. Von 24 europaweit eingereichten Projekten wurden nur acht als förderungsfähig bewilligt, SUFRI ist eines davon.
Links: Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl
Abteilung für Grünraum und Gewässer der Stadt Graz
Sachprogramm Grazer Bäche
Text: Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Graz