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14.03.2010

GGZ: Neues Begegnungszentrum eröffnet

Non-Profit-Organisationen unter einem Dach am GGZ-Gelände

 
Neues Leben in historischer Umgebung: das neue Begegnungszentrum bietet Raum für viele Vereine. 
Neues Leben in historischer Umgebung: das neue Begegnungszentrum bietet Raum für viele Vereine.Neues Leben in historischer Umgebung: das neue Begegnungszentrum bietet Raum für viele Vereine.
 
Bürgermeister Nagl bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten. 
Bürgermeister Nagl bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten.Bürgermeister Nagl bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten.
 
Mit Brot und Salz wurden die neuen Mieter im Haus beschenkt. 
Mit Brot und Salz wurden die neuen Mieter im Haus beschenkt.Mit Brot und Salz wurden die neuen Mieter im Haus beschenkt.
 
GGZ Geschäftsführer Gerd Hartinger eröffnete das neue Zentrum. 
GGZ Geschäftsführer Gerd Hartinger eröffnete das neue Zentrum.GGZ Geschäftsführer Gerd Hartinger eröffnete das neue Zentrum.
 
Stadtrat Eustacchio besuchte den neuen Kiosk am Gelände der GGZ. 
Stadtrat Eustacchio besuchte den neuen Kiosk am Gelände der GGZ.Stadtrat Eustacchio besuchte den neuen Kiosk am Gelände der GGZ.
 
Der alte Kreuzgang steht unter Denkmalschutz. 
Der alte Kreuzgang steht unter Denkmalschutz.Der alte Kreuzgang steht unter Denkmalschutz.
 

Unter engagierter, musikalischer Begleitung der "Geriatric Singers" wurde das neue Begegnungszentrum der Geriatrischen Gesundheitszentren (GGZ) Mitte dieser Woche eröffnet. 
Viele Prominente aus Politik und Gesellschaft waren der Einladung gefolgt, allen voran Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, Alt-Bürgermeister Dr. Alfred Stingl, Stadtrat Mag. Mario Eustacchio und Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg.

Unter dem Dach des neuen Zentrums in der Albert Schweitzer Gasse finden ab sofort mehrere Non-Profit-Organisationen, die mit den GGZ kooperieren, eine neue Heimat, beispielsweise die "Bunten Blätter", die Heimkrankenhilfe des Roten Kreuzes und der Verein "Alpha Nova".

Vom Siechenhaus zum Begegnungszentrum
"Dieser Trakt, der so genannte Kreuzgang, wurde im Jahr 1726 als Armen- und Siechenhaus errichtet und seither nur notdürftig instand gehalten. Wir haben dieses denkmalgeschützte Gebäude nun auf einer Fläche von mehr als 4.000 Quadratmetern umfassend revitalisiert", berichtete der Geschäftsführer der Geriatrischen Gesundheitszentren, Dr. Gerd Hartinger anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten. 

Das neue Begegnungszentrum beherbergt neben den Verwaltungseinrichtungen der GGZ auch einen neuen Kiosk der Mosaik GmbH, einen Stützpunkt des Roten Kreuzes, die Vereine "Bunte Blätter" und "Alpha Nova", die Initiative für Menschen im Wachkoma sowie einen Stützpunkt des Jugendamtes.

Pfarrer wurde evakuiert
Im Zuge der Bauarbeiten an dem fast 300 Jahre alten Gebäude traten unter anderem auch gravierende Baumängel ans Licht: So entdeckten Statiker im Vorjahr einen alten, massiven Kamin, der in die Wohnung des Pfarrers Otto Wagner zu stürzen drohte. Der Geistliche musste unverzüglich evakuiert werden und zwischenzeitlich eine Seniorenwohnung am Gelände beziehen.

Kein Stein blieb auf dem anderen
In den vergangenen zehn Jahren ist am Gelände der GGZ kein Stein auf dem anderen geblieben: Die Albert Schweitzer Kliniken I und II wurden neu errichtet, bestehende Häuser wie das Hospiz und der Kreuztrakt wurden revitalisiert, neue Grünzonen geschaffen und erstmals wurde auch ein Betriebskindergarten eingerichtet. Mit der Revitalisierung des Kreuzganges wurde nun auch dem letzten Gebäude am Gelände neues Leben eingehaucht.

Forschungsprojekt mit Joanneum Research
Weitere Pläne hat Geschäftsführer Dr. Gerd Hartinger aber nicht nur für den GGZ-Standort Rosenhain, wo das Seniorenwohnheim umfassend saniert werden soll, sondern auch für die Arbeit der GGZ: Gemeinsam mit der Joanneum Research wird derzeit der Bedarf nach einer geriatrischen Ambulanz erhoben.

Link: Geriatrische Gesundheitszentren

 

 

Fotos: Stadt Graz/Foto Fischer

 
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